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Kinderleicht laufend zum Sieg - Wenn fußballspielende Roboter gewinnen, weil sie sich wie Kinder bewegen

Kinderleicht laufend zum Sieg - Wenn fußballspielende Roboter gewinnen, weil sie sich wie Kinder bewegen

Beobachtet man, wie kleine Kinder gehen oder laufen, sieht das häufig eher wackelig und wenig zielstrebig aus. Kommt ihnen diese Bewegungsvariabilität aber vielleicht auch zugute, weil sie sich besser an Umweltbedingungen anpassen können?  Mithilfe von fußballspielenden Robotern, die metaphorisch gesprochen „in Kinderschuhe“ gesteckt wurden, untersuchten WissenschaftlerInnen ob es sich bei der hohen Bewegungsvariabilität junger Kinder um „bug“ oder „feature“ handelt. / mehr

Machen Videospiele unsere Kinder und Jugendlichen aggressiv?

Machen Videospiele unsere Kinder und Jugendlichen aggressiv?

Flo ist Teenie, männlich, Video-Gamer – also aggressiv, vielleicht auch depressiv und schlecht in der Schule? Diese Vorurteile nimmt eine kürzlich erschienene Metaanalyse unter die Lupe und zeigt: Videospiele haben kaum einen Einfluss auf Sozialverhalten oder Erfolg. / mehr

Wie Gerüche uns in vergessen geglaubte Zeiten versetzen: Das Proust-Phänomen

Wie Gerüche uns in vergessen geglaubte Zeiten versetzen: Das Proust-Phänomen

Wenn wir etwas riechen, können wir häufig nicht sagen, was das eigentlich für ein Geruch ist. Aber: Gerüche sind in der Lage, ganz besondere Erinnerungen zu wecken. Die so geweckten Erinnerungen sind häufig sehr emotional, wir erinnern uns sehr lebhaft an das ursprüngliche Ereignis und es handelt sich häufig um ein Ereignis, das schon lange zurückliegt und an das wir schon lange nicht mehr gedacht haben. Solche Erlebnisse werden in der Forschung auch Proust-Phänomen genannt. Der Beitrag befasst sich mit zentralen Erkenntnissen sowie einigen aktuellen und spannenden Fragen zu diesem Phänomen. / mehr

Hungern aus Angst

Hungern aus Angst

Sie ist die psychische Krankheit mit der höchsten Mortalitätsrate. Etwa 15 Prozent der an Magersucht erkrankten PatientInnen erliegen den körperlichen Folgen oder setzen ihrem Leiden selbst ein Ende. Diese gefährliche psychische Erkrankung besser zu verstehen und zu heilen, ist daher eine der dringlichsten Aufgaben klinisch-psychologischer Forschung. / mehr

In-Mind erhält den Förderpreis für Psychologie der Deutschen Gesellschaft für Psychologie

In-Mind erhält den Förderpreis für Psychologie der Deutschen Gesellschaft für Psychologie

Tolle Neuigkeiten für In-Mind! Das In-Mind Magazin erhält den Förderpreis Psychologie der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs) für die Verdienste im Bereich der Wissenschaftskommunikation.

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Mein Passwort für ein Stück Schokolade

Mein Passwort für ein Stück Schokolade

Unsere Passwörter sollten wir niemandem verraten - es sei denn, der andere gibt uns einen echt guten Grund, es doch zu tun. Wie zum Beispiel ein Stück Schokolade. / mehr

Familienmahlzeiten - Zusammen is(s)t man gesünder

Familienmahlzeiten - Zusammen is(s)t man gesünder

Umfragen zeigen: Familien legen nach wie vor viel Wert auf gemeinsame Mahlzeiten. Doch sind diese wirklich gesünder? Und, wenn ja, warum ist das so? / mehr

Die Technik bringt’s, doch der Mensch versagt

Die Technik bringt’s, doch der Mensch versagt

Der Einsatz von Videobeweisen wird zu Unrecht gelobt, da SchiedsrichterInnen tendenziell strenger pfeifen. / mehr

Einigung ohne Einbußen: Kompromiss-los!

Einigung ohne Einbußen: Kompromiss-los!

„Ein Kompromiss ist dann vollkommen, wenn alle unzufrieden sind“ – so der französische Politiker und Friedensnobelpreisträger Aristide Briand (1862-1932). Sind Kompromisse nicht etwas Gutes? – Von klein auf werden wir zu Kompromissen angehalten und für gütliche Einigungen gibt es scheinbar keine Alternative. Oder doch? Ein Kompromiss bedeutet, dass alle Zugeständnisse machen müssen – das kann geradezu schmerzhaft sein. Daher steckt in der Aussage von Briand ein wahrer Kern. Ist der Kompromiss trotzdem die bestmögliche Lösung? Die Forschung spricht dagegen: Kompromisse führen häufig zu suboptimalen Lösungen. In den meisten Verhandlungen gibt es eine für alle Parteien bessere Lösung. Warum lassen wir uns dann mit faulen Kompromissen abspeisen? – Weil der Mehrwert oft versteckt ist und es Strategien braucht, ihn zu finden. / mehr

John T. Cacioppo und William Patrick "Einsamkeit: Woher sie kommt, was sie bewirkt, wie man ihr entrinnt"

John T. Cacioppo und William Patrick "Einsamkeit: Woher sie kommt, was sie bewirkt, wie man ihr entrinnt"

Diese Rezension soll ein wenig einen Teil des Lebenswerks von John T. Cacioppo würdigen, da er Anfang März 2018 leider verstorben ist. Cacioppo war Sozialpsychologe und viele Forscherinnen und Forscher haben nach seinem Tod den Umstand betont, dass es ohne ihn den Forschungsbereich „Social Neuroscience“ heute nicht geben würde. Das Buch „Einsamkeit: Woher sie kommt, was sie bewirkt, wie man ihr entrinnt“ hat Cacioppo zusammen mit William Patrick geschrieben. Letzterer ist (bzw. war) Wissenschaftslektor bei dem Verlag Harvard University Press und ist daher (mutmaßlich) vor allem aus Gründen sprachlicher Verfeinerung Mitautor des Buches, das dieser Besprechung zugrunde liegt. / mehr