Charaktereigenschaft

bezieht sich auf eine Eigenschaft oder Qualität von einer Person. Wichtig ist, dass Charaktereigenschaften über die Zeit hinweg konstant oder stabil bleiben

Choking Under Pressure

In einer Wettkampfsituation können SportlerInnen das eigentliche Leistungsniveau nicht erreichen, was auf ein erhöhtes Angsterleben in Drucksituationen mit hoher subjektiver Wertigkeit zurückgeführt wird.

Chromosom

Ein Chromosom ist ein Molekülkomplex, der aus Eiweißmolekülen und verpackter DNA besteht.

Collapse of Compassion

Empirische Beobachtung, dass Menschen weniger ausgeprägt auf Abbildungen von mehreren leidenden Individuen reagieren (bzgl. Mitleid und Handlungstendenz) als auf Abbildungen von einem einzelnen Individuum.

Commitment

Bezeichnet die psychologische Bindung an etwas, zum Beispiel an eine romantische Partnerschaft oder an einen Arbeitgeber.

 

Communal und exchange orientation

Personen mit einer communal orientation sind eher darauf fokussiert, auf die Bedürfnisse anderer einzugehen und ihnen zu helfen, ohne Gegenleistungen zu erwarten; Personen mit einer exchange orientation sind eher darauf fokussiert, ein Gleichgewicht zwischen Geben und Nehmen anderen gegenüber zu wahren.

Compassion Fatigue These

These einer allgemein zugenommenen emotionalen Taubheit gegenüber Mediendarstellungen von internationalen humanitären Krisen und menschlichem Leid. Als Ursachen werden stark simplifizierende, kontextlose und distanzierte Krisenberichterstattung sowie die durch Satellitentechnologie ermöglichte Live-Berichterstattung und der wachsende Einfluss der 24-Stunden-Nachrichtensendern angeführt.

 

Competetive Queueing

Reihenfolge entsteht dadurch, dass Elemente gleichzeitig um Ausführung konkurrieren, jedoch unterschiedlich stark sind. Wenn es bei der Ausführung einen Engpass gibt, wird das jeweils stärkste Element zuerst ausgeführt. Nach der Ausführung wird es gehemmt, kann also nicht sofort wieder ausgeführt werden. Dadurch kommt das nächststärkere Element zum Zuge.

Competetive Queueing

Reihenfolge entsteht dadurch, dass Elemente gleichzeitig um Ausführung konkurrieren, jedoch unterschiedlich stark sind. Wenn es bei der Ausführung einen Engpass gibt, wird das jeweils stärkste Element zuerst ausgeführt. Nach der Ausführung wird es gehemmt, kann also nicht sofort wieder ausgeführt werden. Dadurch kommt das nächststärkere Element zum Zuge.

Construal-Level Theorie

Theorie aus der sozialen Kognition zum Zusammenhang zwischen psychologischer Distanz und der mentalen Repräsentation von Objekten, Handlungen oder Personen. Ist z. B. eine Handlung zeitlich, räumlich oder sozial sehr nah oder sehr wahrscheinlich, wird sie mental konkreter und mit vielen Details repräsentiert. Ist die Handlung zeitlich, räumlich oder sozial fern oder eher unwahrscheinlich, wird sie eher abstrakt und nur mit den zentralen Eigenschaften repräsentiert. Dieses mentale Repräsentationsniveau wiederum wirkt sich auf Entscheidungen, Erleben und Verhalten der Person aus.

Contextual Cueing

Bezeichnet die beschleunigte Verarbeitung eines Reizes in sich wiederholenden Umgebungen. Typischerweise wird die Suche nach einem Zielreiz schneller, wenn er wiederholt innerhalb derselben räumlichen Konfiguration anderer Reize präsentiert wird. Dieser Effekt ist unbewusst, da sich Versuchspersonen nicht explizit an die wiederholten Konfigurationen erinnern können.

Continuity Editing System

Ein Regelsystem für den Filmschnitt, das darauf basiert, die Bewegungsrichtungen von Personen und Objekte, sowie deren räumliche Position und zeitliche Relationen auf dem Bildschirm über Filmschnitte hinweg anzupassen.

Copingstrategien

Die Verringerung von Stress auf emotionalem oder kognitivem Wege oder durch Verhalten.

Core Self

Der Begriff ist geprägt von dem deutschen Neurowissenschaftler Georg Northoff, der damit den Teil des Selbst bezeichnet, der im Zentrum des Selbstkonzeptes steht. Es beschreibt selbstrelatierte Prozesse, die bei Organismen basale Zustände der Eigenwahrnehmung (emotional, interozeptiv) beinhalten, aber auch zu affektiv-kognitiven Prozessen in Relation stehen (Panksepp & Northoff, 2009).

Cortex

Der Cortex, auch Großhirnrinde genannt, ist die äußerste Schicht des Großhirns im Menschen und anderen Säugetieren. Er lässt sich grob in vier verschiede Lappen einteilen: den Frontallappen, den Parietallappen, den Okzipitallappen und den Temporallappen. Des Weiteren lässt sich der Cortex in viele Gehirnareale unterteilen.

CSI-Effekt

Der CSI-Effekt beschreibt eine angenommene Verbindung zwischen dem Konsum von kriminalistischen Fernsehserien wie CSI: Den Tätern auf der Spur und einer Veränderung der öffentlichen Wahrnehmung von Forensik. Der CSI-Effekt kann in weitere Untereffekte unterteilt werden.

CSI-Effekt-Effekt

Dieser Effekt beschreibt die Konsequenzen des postulierten CSI-Effekts. Durch das ständige Wiederholen eines angeblichen CSI-Effekts erzeugen die Medien den Effekt, den sie beschreiben.

Cyberball

Cyberball bezeichnet eine Methode mit der man experimentell Personen aus einer Gruppe ausschließen kann. Dabei glauben die teilnehmenden Probanden, dass sie mit zwei anderen Probanden ein virtuelles Ballspiel spielen. Die Probanden bekommen meist nur zu Beginn und dann nie wieder einen Ball zugeworfen. Sie fühlen sich in der Folge von der Gruppe ausgeschlossen.

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