feedforward sweep

Signalweiterleitung einer Zelle, die erfolgt, bevor rekurrente Signale übergeordneter Areale empfangen werden.

Fehde

bedeutet die Regulierung von Unrecht zwischen Geschädigtem und Schädigendem und stellt somit eine Form der Selbstjustiz dar. Die extremste Form einer Fehde ist in der Vendetta zu sehen.

Feldstudie

ein Forschungsprojekt, das unter alltäglichen, realen Bedingungen durchgeführt wurde

Figurale Matrizenaufgabe

Klassisches Aufgabenformat in der Intelligenzdiagnostik. Den Testpersonen wird eine Matrix aus üblicherweise 3x3 Feldern präsentiert. In diesen sind geometrische Figuren enthalten, die bestimmten Veränderungsregeln folgen. Die letzte Zelle der Matrix ist leergelassen und muss von den Testpersonen durch eine Antwortoption ergänzt werden, die den geltenden Veränderungsregeln entspricht.

Flüssigkeit

In der Psychologie versteht man unter Flüssigkeit die Leichtigkeit, mit der Informationen verarbeitet werden können.

fMRT

Funktionelle Magnetresonanztomographie; wissenschaftliche Methode zur Untersuchung der Sauerstoffversorgung im Gehirn.

Framing

Das Framing stellt objektive Nachrichten durch kontextuelle Hinweisreize in einen wertenden Bedeutungszusammenhang. Dies kann beispielsweise durch die Nutzung einer bestimmten Wortwahl, Bilder oder eines Schreibstils geschehen.

Framing

Durch Framing wird ein Verhandlungsergebnis in einen ein bestimmten Bezugsrahmen (Frame) eingeordnet. So kann ein zur Hälfte gefülltes Glas Wasser sowohl als halbvoll oder auch als halb leer betrachtet (= geframed) werden.

Freier Gedächtnisabruf

Freier Gedächtnisabruf bezeichnet einen Gedächtnistest, bei dem die Person gebeten wird, Informationen, die sie zuvor gelernt hat, frei aus dem Gedächtnis zu reproduzieren, ohne eine Gedächtnisstütze zu verwenden (im Englischen free recall). Ein Beispiel dafür wäre, wenn Personen zuerst einen Text lesen und danach den Text aus dem Gedächtnis wiedergeben müssen, ohne ihn vor sich zu haben. Ein weiteres Beispiel findet sich im Grundschulunterricht, wenn Schüler und Schülerinnen Gedichte auswendig lernen, um sie danach frei aus dem Gedächtnis zu rezitieren.

Freiheitsgrade

Freiheitsgrade sind die Möglichkeiten einer Variablen (z.B., eine Bewertung) zu variieren. Vergibt ein Prüfer zu Beginn einer Urteilsserie eine extreme Bewertung, z.B. eine 1,0 in einer universitären Prüfung, hat er in der Weise seine Freiheitsgrade eingeschränkt, dass er folgend keine besseren Bewertungen mehr abgeben kann. Eine Bewahrung von Freiheitsgraden zu Beginn einer Prüfungsserie hat zur Folge, dass eher mittlere Urteile gefällt werden und erst im späteren Verlauf sehr gute Leistungen mit „sehr gut“ und sehr schlechte Leistungen auch mit „sehr schlecht“ bewertet werden.

Freiheitsspielraum

Der Freiheitsspielraum bezeichnet alle Handlungsmöglichkeiten sowie alle möglichen Einstellungen und Meinungen, die ein Mensch für sich als mögliche Alternativen betrachtet und in einem Handlungsszenario zu besitzen glaubt.

Freistilstaffeln

In Freistilstaffeln können die SchwimmerInnen ihren Schwimmstil selbst wählen. Da der Kraulstil der am schnellsten zu schwimmende Stil ist, schwimmen auf Hochleistungsniveau typischerweise alle vier Staffelmitglieder im Kraulstil.

Freiwilliges Arbeitsengagement

Beschreibt zielgerichtete, die legitimen Ziele der Organisation unterstützende Verhaltensweisen im Arbeitskontext, die selbstbestimmt ausgeführt werden, d.h. deren Ausübung nicht oder nur zu Minimalstandards eingefordert werden kann. Diese Verhaltensweisen können sich auf andere Individuen, auf die Organisation oder auf die eigene Aufgabe bzw. deren Erfüllung richten.

Fremdgruppe

Gruppe, zu der eine Person sich nicht zugehörig fühlt oder nicht angehört (Stroebe, Jonas, & Hewstone, 2002).

FSYS

Ein von Wagener (2001) entwickelter Test zur Messung komplexen Problemlösens. Die Aufgabe der Testperson ist es, innerhalb von 50 Monaten (Spielrunden) maximalen Gewinn mit einem simulierten Wald zu erwirtschaften. Dabei gilt es, die zugrunde liegende Dynamik zu erforschen und das so erworbene Wissen optimal anzuwenden.

Funktionelle bildgebende Verfahren

Seit den 80er und 90er Jahren des 20. Jahrhunderts werden funktionelle bildgebende Verfahren zunehmend in der neurowissenschaftlichen Forschung eingesetzt. Verfahren wie die Positronen-Emissions-Tomographie (PET) und die funktionelle Magnet-Resonanz-Tomographie (fMRT) erlauben Rückschlüsse auf die Aktivierung von Hirnregionen während bestimmter Aufgaben. Am weitesten verbreitet ist mittlerweile der Einsatz der fMRT. Diese Technik macht sich die unterschiedlichen magnetischen Eigenschaften von Blut in Abhängigkeit vom Sauerstoffgehalt des Blutes zunutze. Da angenommen werden kann, dass aktive Hirnbereiche einen erhöhten Sauerstoffverbrauch haben, wird anhand vom Sauerstoffgehalt des Blutes auf die neuronale Aktivierung in dieser Region rückgeschlossen.

Newsletter

Abonnieren Sie unseren Newsletter, um über neue In-Mind Artikel, Blog Beiträge und vieles mehr informiert zu sein.

Facebook