Habituation

Psychologische oder physische Gewöhnung an einen bestimmten Reiz

Handlungsachse

Eine imaginäre Linie zwischen zwei Personen oder Objekten, die den filmischen Raum aufteilt. Im Continuity Editing System sollten die Kameras immer auf einer Seite der Handlungsachse positioniert sein. Dadurch wird gewährleistet, dass die räumlichen Beziehungen auf dem Bildschirm erhalten bleiben.

Handlungseffekt

Alle wahrnehmbaren Konsequenzen einer Handlung – angefangen von körperbezogenen Konsequenzen (z.B. Veränderung der Armstellung) bis hin zu Konsequenzen in der Umwelt wie das Anschalten eines Lichts oder aber auch Effekte in der sozialen Umwelt.

Handlungsphasenmodell

Das Modell beschreibt den idealtypischen Ablauf einer Handlung vom Wunsch bis zur abschließenden Bewertung. Dabei handelt es sich um ein Volitionsmodell, d.h. die willentliche Entscheidung der Person wird in dem Modell berücksichtigt. Es wird zwischen vier Handlungsphasen (Abwägen, Planen, Handeln und Bewerten) unterschieden. Nicht alle Handlungen verlaufen jedoch exakt in dieser chronologischen Abfolge. Aufschiebeverhalten wird besonders in den beiden volitionalen Phasen (Planen und Handeln) verankert.

Handlungsvorstellung

Mit dem Begriff Handlungsvorstellung wird das mentale Nachvollziehen einer zielgerichteten, eigenen Bewegung bezeichnet, ohne diese tatsächlich auszuführen. Bei der Vorstellung von Handlungen werden meist Vorstellungen verschiedener Sinnesmodalitäten miteinander kombiniert.

Healthy worker-Effekt

bezeichnet die Tatsache, dass arbeitende Personen gesünder sind als die Gesamtbevölkerung. So sind insbesondere ältere Arbeitnehmer gesünder als ihre nicht arbeitenden Altersgenossen, da diese zumeist vorzeitig aus dem Berufsleben ausgeschieden sind (Baillargeon, 2001).

Hedonistische Adaptation

Die Gewöhnung an positive oder negative emotionale Ereignisse oder Veränderungen im Leben; die emotionale Reaktion auf diese Ereignisse vermindert sich mit der Zeit und bietet somit eine psychologische Schutzfunktion

hedonistisches Unterhaltungserleben

erhaltene Belohnungen wie Vergnügen, Spaß und Spannung ausgelöst durch angenehme Stimmungen und Emotionen.

Herdenimmunität

Mit Herdenimmunität wird der Effekt bezeichnet, der auftritt, wenn die erworbene Immunität innerhalb einer Population (der „Herde“) gegen einen Krankheitserreger ein Niveau erreicht, sodass nicht-geimpfte Individuen in der Population ebenfalls geschützt sind, da der Erreger nicht länger übertragen werden kann.

Heuristik

Heuristiken sind mentale Strategien, Faustregeln oder Abkürzungen, die helfen, mit begrenztem Wissen und begrenzter Zeit Entscheidungen zu treffen und Urteile zu fällen. Der Gebrauch von Heuristiken kann unter bestimmten Umständen zu genauso guten oder sogar besseren Ergebnissen führen als kompliziertere Strategien.

heuristische Informationsverarbeitung

Informationen werden oberflächlich verarbeitet (z. B. Beurteilung der Argumente nach nebensächlichen Merkmalen wie Attraktivität oder Prestige der Person, die die Argumente präsentiert; Anwendung von Daumenregeln) bei mangelnder Fähigkeit und Motivation.

Hidden Profiles

Gruppenentscheidungsaufgaben, bei denen die Informationen so verteilt sind, dass kein Gruppenmitglied zu Beginn der Diskussion über eine Informationsbasis verfügt, die auf die richtige Entscheidungsalternative hindeutet. Sie können nur dann aufgedeckt werden, wenn die Gruppenmitglieder ihre ungeteilten Informationen während der Diskussion austauschen und integrieren.

High-Potentials

Personen, die eine hohe Leistung in ihrem Beruf zeigen und denen das Potenzial für eine weiterführende Karriere (etwa im höheren Management) zugeschrieben wird.

Hippocampus

Der Hippocampus befindet sich im Temporallappen des Gehirns und ist eine zentrale Schaltstelle des limbischen Systems. Es gibt einen Hippocampus pro Gehirnhälfte.

Hochbegabung

Im Allgemeinen der Terminus für außergewöhnlich hohe (kognitive) Begabung, wie sie mit Intelligenztests gemessen wird (IQ > 130, entsprechend ungefähr den oberen 2 % der Bevölkerung). Alternative Hochbegabungsmodelle fokussieren zum Teil auf andere (nicht-kognitive) Hochbegabungen.

Hyperlinks

Hyperlinks bezeichnen Querverweise in elektronischen Dokumenten. Die entsprechenden Wörter sind meist farblich hervorgehoben und unterstrichen. Das Anklicken von Hyperlinks leitet direkt zu den Inhalten weiter, die jeweils über den Hyperlink verknüpft sind.

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