01/2016

Editorial zur Themenausgabe: „Emotionen erleben und begreifen – Emotionspsychologie im Alltag“

Emotionen sind in unserem Leben allgegenwärtig: Wir freuen uns darüber, dass morgens im Radio unser Lieblingslied läuft, ärgern uns über den morgendlichen Berufsverkehr und sind vor einem wichtigen Termin mit dem Chef aufgeregt. Emotionen bereichern unser Leben – sie machen es zweifelsohne

Gar nicht so negativ: Die funktionale Rolle von Ärger in sozialer Interaktion

Der Partner hat den Müll nicht rausgebracht, die Geschäftspartnerin erscheint wiederholt nicht zur Besprechung, die Tochter kommt nicht zur vereinbarten Zeit nach Hause: Gelegentlich verärgern uns unsere Mitmenschen mit ihrem Verhalten. Ein gut gemeinter Ratschlag besagt, dass man seinem Ärger Luft

Macht uns Retro glücklich? Über die Bedeutung von Nostalgie für das psychische Wohlbefinden

Noch nie war Retro sein so angesagt wie heute. Ob Modedesigner oder Konzerngiganten, sie alle haben Nostalgie zunehmend als Marketingstrategie für sich entdeckt. Aber ist Nostalgie überhaupt gut für uns? Psychologen bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts behaupteten, dass Nostalgie unglücklich mit der

Vom Feeling her hab ich einen guten Gedanken! Zum Einfluss von Stimmung auf kognitive Leistungen

Die Aussage „Stimmungen und Gefühle blockieren logisches Denken, unsere Entscheidungen und unsere Aufmerksamkeit“ fasst eine teilweise vertretene und wenig positive Meinung über unsere emotionalen Zustände zusammen. Dass Stimmungen auf unsere kognitiven Prozesse und Leistungen jedoch positiv

Weißt du, was ich fühle? – Empathie im Lebensverlauf

„Wie geht es dir?“, ist häufig nur eine höfliche Floskel. Entsprechend oberflächlich ist oft die Antwort. Zu erkennen, wie es anderen wirklich geht, ist hingegen nicht leicht. Untersuchungen legen nahe: Je akkurater wir unsere Mitmenschen verstehen, desto besser ist das soziale Miteinander. Ein noch

Wenn Kinder die Wut packt: Wie Kinder lernen mit ihren Emotionen umzugehen

Ein angemessener Umgang mit Emotionen ist eine zentrale Kompetenz, die Kinder und Jugendliche im Laufe ihrer Entwicklung lernen müssen. In der Psychologie wird diese Fähigkeit Emotionsregulation genannt. Ein Großteil psychischer Störungen geht mit Defiziten in der Emotionsregulation einher, zum

Wie man sich fühlt, so lernt man – Der Einfluss von Emotionen auf Lernprozess und Lernerfolg

Leistungssituationen werden maßgeblich durch unser emotionales Erleben beeinflusst. Fürchten wir uns beispielsweise stark vor dem Scheitern bei einer schweren Prüfung, so treten wir unter Umständen gar nicht erst an. Macht das Lernen dagegen Spaß, so investieren wir mehr Zeit in die