„Ich denke, also bin ich traurig“: Über die Folgen des Grübelns
„Cogito ergo sum“ – Gedanken werden nicht zuletzt seit Descartes und der Zeit der Aufklärung in der abendländischen Kultur hoch geschätzt. Der hier vorgestellte Forschungszweig zeigt jedoch eine Schattenseite des menschlichen Denkens auf: Gelegentlich sind unsere Gedanken nicht nur unproduktiv, sie
„Wer Sorgen hat, hat auch Likör.“ (Die Fromme Helene, Wilhelm Busch)
Sich über potentiell belastende Ereignisse in der Zukunft sorgen zu machen, oder, über Belastungen in der Vergangenheit zu grübeln, kann viel Zeit in Anspruch nehmen. Man springt von einem zum anderen Gedanken, ohne eine Lösung zu finden oder dem Ganzen ein Ende setzen zu können. Es fühlt sich so an...