Was wir wollen
Das In-Mind Magazin veröffentlicht vierteljährlich vier relativ kurze Beiträge zu aktuellen und spannenden Themen aus der psychologischen Forschung. Alle Beiträge werden von WissenschaftlerInnen extra für eine breite Leserschaft verfasst. Unser Ziel ist es, der Öffentlichkeit psychologische Forschung in all ihrer Vielfalt zu präsentieren, sie zu informieren und sie für psychologische Forschung zu begeistern.
Wer wir sind
Das Team hinter In-Mind besteht aus jungen und enthusiastischen WissenschaftlerInnen, die sich der Aufgabe verschrieben haben, psychologische Forschung aus ihrem Schattendasein zu befreien. Dabei investieren sie ihre Zeit ehrenamtlich und ohne Gewinnabsicht. Die Menschen hinter der deutschen Ausgabe von In-Mind sind...
Herausgeber
René Kopietz hat in Köln Psychologie studiert und im März 2005 sein Diplom erhalten. Von April 2005 an hat er an der Universität Bielefeld in der Abteilung für Sozialpsychologie als Wissenschaftlicher Mitarbeiter gearbeitet. Dort hat er dann im Mai 2009 erfolgreich seine Promotion abgeschlossen. Nach kurzen Aufenthalten an der Jacobs University Bremen als Postdoc und Lecturer sowie dem University College London als Teaching Fellow ist er nun an der WWU Münster beschäftigt. Dort forscht er im Bereich der
Sozialen Kognition. Unter Anderem interessiert er sich dafür, wie unsere Motivation und Ziele unsere Informationsverarbeitung beeinflussen und wie wir Urteile und Entscheidungen im sozialen Kontext fällen.
Malte Friese hat in Trier und Heidelberg Psychologie mit dem Schwerpunkt Sozialpsychologie studiert und dieses Studium 2003 mit dem Diplom abgeschlossen. Nach einem Jahr Reisezeit startete er 2004 seine Promotion in der Abteilung für Sozial- und Wirtschaftspsychologie am Institut für Psychologie der Universität Basel. Im Jahr 2008 schloss er seine Promotion zu Moderatoren der prädiktiven Validität impliziter Maße ab. Seither arbeitet er als Mitarbeiter in Forschung und Lehre in Basel. Seine Forschungsinteressen umfassen Selbstkontrolle und Selbstregulation, implizite soziale Kognition und Konsumentenverhalten.
Mit-Herausgeber

Anne Berthold ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Sozialpsychologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena und Projektmitarbeiterin in der DFG-Forschergruppe "Discrimination and Tolerance in Intergroup Relations". Vor ihrer Zeit an der Jenenser Universität hat Anne ab 1999 Psychologie an der Universität Leipzig studiert. Dort hat sie auch die Diplomarbeit "Balancetheoretische Gedächtniseffekte" geschrieben, welche mit dem Diplompreis von der Fachgruppe Sozialpsychologie der DGPs ausgezeichnet wurde. Ihre Forschungsinteressen sind sehr vielfältig und thematisch übergreifend angelegt, da es ihr schwer fällt sich festzulegen. Einige ihrer Forschungsinteressen sind Soziales Gedächtnis, Interpersonelle und Intergruppen-beziehungen mit Bezug auf Diskriminierung und Toleranz und der Zusammenhang von Einstellung und Verhalten.

Jan Crusius forscht und unterrichtet als Sozialpsychologe im Department Psychologie der Universität zu Köln. Nach dem Studium der Psychologie in Jena und Sevilla hat er 2009 in Köln zu Ursachen und Konsequenzen des Neids promoviert. In seiner Forschung interessiert er sich in erster Linie dafür, welche Rolle soziale Vergleiche im menschlichen Denken, emotionalen Erleben und im Verhalten spielen.

Markus Janczyk ist derzeit Mitarbeiter am Lehrstuhl für Psychologie III (Cognitive Psychology) an der Universität Würzburg. Nach einem Staatsexamen für ein Lehramt in Heidelberg studierte Markus bis Juni 2008 an der Universität Halle-Wittenberg und der University of Nevada at Reno (USA) Psychologie. Im August 2010 erfolgte die Promotion an der TU Dortmund. Zu den Hauptforschungsinteressen zählen Aufmerksamkeit im Arbeitsgedächtnis, Doppelaufgabenperformanz sowie effektbasierte Handlungssteuerung.

Oliver Genschow studierte in Basel Psychologie und schloss 2009 in der Vertiefungsrichtung Sozial- und Wirtschaftspsychologie ab. Zur Zeit arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung für Markt- und Werbepsychologie an der Universität Mannheim. Seine Schwerpunkte in Lehre und Forschung befassen sich mit der Verknüpfung von Embodiment mit sozial- und konsumentenpsychologischen Themen. Konkret untersucht Oliver Genschow die Fragestellung wie die Beobachtung und Ausführung von konkreten Bewegungsmustern unsere eigenen Kognitionen, Urteilsbildungen und Handlungen beeinflussen. Bei In-Mind ist Oliver Genschow für das Quiz verantwortlich und als Mitherausgeber tätig.

Jens H. Hellmann hat Psychologie an den Universitäten von Bielefeld und Aberdeen studiert. Sein Diplom in Psychologie erhielt er von der Universität Bielefeld im September 2007. Seitdem hat er in Aberdeen und Bremen an Effekten von Kommunikation auf das Gedächtnis von Augenzeugen gearbeitet. Seine Promotion schloss Jens an der Jacobs University Bremen Ende 2011 ab. In seiner Forschung beschäftigt er sich vor allem damit, wie unsere subjektiv richtigen Erinnerungen an Ereignisse objektiv unvollkommen oder sogar falsch sein können. Ganz allgemein gesprochen ist er außerdem an sämtlichen sozialpsychologischen Prozessen in Verbindung mit Gedächtnis und sozialen Urteilen interessiert. Jens hat im Kindesalter lesen gelernt. Diese Fertigkeit wendet er auch heutzutage noch häufig und gerne an. Für In-Mind bespricht Jens Bücher.

Gernot Horstmann lehrt und forscht seit 1996 an der Universität Bielefeld. Er hat dort 2001 promoviert und 2007 habilitiert. Seine Forschungsschwerpunkte sind (a) unwillkürliche und willkürliche Aufmerksamkeit, (b) Emotion und emotionale Signale und (c) die kognitive Verarbeitung einfacher emotionaler Reize.

Johann Jacoby ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Wissensmedien, Tübingen. Er hat in Göttingen und Irvine, CA, Psychologie studiert, 2006 in Jena in Sozialpsychologie promoviert und danach an der Universität Bern gearbeitet. Forschungsschwerpunkte und -interessen sind sozialer Ausschluss und Langeweile sowie die Wirkung von scheinbaren Interaktionsangeboten im Internet. Außerdem beschäftigt er sich mit Methoden zur Untersuchung von psychologischen und kausalen Prozessen.

Peter M. Muck ist wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl Arbeits- und Organisationspsychologie der Universität Bielefeld. Er studierte Betriebswirtschaftslehre an der European Business School sowie Psychologie an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. 2003 promovierte er an der Universität Hohenheim. Seine Forschungsschwerpunkte sind Eignungsdiagnostik, berufliche Leistung, Führung und interpersonales Verhalten.

Natalie Schüz ist derzeit Doktorandin im Arbeitsbereich Methoden und Evaluation an der Freien Universität Berlin. Außerdem ist sie Mitglied in der Max Planck Graduiertenschule „The Life Course: Evolutionary and Ontogenetic Dynamics“. In ihrer Forschung entwickelt und evaluiert Natalie theorie- und evidenzbasierte Maßnahmen die jugendliches Gesundheits- und Risikoverhalten beeinflussen sollen. Dabei berücksichtig sie sowohl gesundheitspsychologische als auch entwicklungswissenschaftliche Befunde. Sie arbeitet somit an der Schnittstelle zwischen herkömmlichen Gesundheitsverhaltenstheorien und Faktoren, die aus entwicklungspsychologischer Sicht im Jugendalter eine Rolle spielen. Insbesondere interessiert sie sich für die gesundheitsbezogene Zeitperspektive, soziale Vergleichstendenzen und Stereotypenbildung bei Jugendlichen. Methodisch ist sie interessiert an der Modellierung komplexer Gesundheitsverhaltensweisen wie z.B. Sonnenschutz- und Expositionsverhalten. Bei In-Mind ist Natalie Ansprechpartnerin für Layout und Design.

Georg Förster hat an der Universität Würzburg Psychologie studiert und ist dort seit 2009 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Sozialpsychologie. In seiner Forschung beschäftigt er sich damit, wie Macht über andere das Denken, Erleben und Verhalten verändert und hält auch Lehrveranstaltungen zu diesem Themenbereich. Für In-Mind kümmert er sich insbesondere um interaktive Inhalte und die Vernetzung mit dem Social Web.

Jenny Sarah Wesche arbeitet seit 2011 als wissenschaftliche Mitarbeiterin in Lehre und Forschung am Arbeitsbereich Sozial- & Wirtschaftspsychologie der Freien Universität Berlin. Zuvor war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin und Trainerin am LMU Center for Leadership and People Management der Ludwig-Maximilians-Universität München, an der sie 2011 ihre Promotion abschloss. Während Ihres Studiums der Psychologie an der Universität Bielefeld (2002-2007) arbeitete sie an der Universität Hamburg an der Entwicklung und Evaluation berufsbezogener Trainings. Ihr Forschungsinteresse sind die Zusammenhängen von Führung und Mitarbeiterleistung mit besonderem Schwerpunkt auf freiwilligem Arbeitsengagement sowie ethischem und couragiertem Verhalten.