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TherapeutInnen der Zukunft? Wie virtuelle Figuren Selbstoffenbarung fördern

TherapeutInnen der Zukunft? Wie virtuelle Figuren Selbstoffenbarung fördern

Virtuelle Figuren mit sozialen Fähigkeiten bieten als innovative Schnittstelle in der Interaktion zwischen Mensch und Computer eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten im therapeutischen Kontext – z.B. bei der Burnout-Reintegration. Könnten sie in Zukunft menschliche TherapeutInnen ersetzen?

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Mitgehangen – mitgefangen? Wie sich Suchtprobleme auf Angehörige auswirken

Mitgehangen – mitgefangen? Wie sich Suchtprobleme auf Angehörige auswirken

Haben Sie schon einmal bei der Begrüßung Ihres Partners die Sorge gehabt, dass dieser wieder nach Alkohol riecht? Oder haben Sie sich schon einmal dabei ertappt, wie Sie das Zimmer Ihres Kindes heimlich nach Tütchen mit Cannabis durchsuchen? Wenn Sie sich in diesen Beschreibungen wiederfinden, dann gehören vielleicht auch Sie zu den mehreren Millionen Menschen in Deutschland, die als Angehörige vom problematischen Substanzkonsum eines Familienmitglieds mitbetroffen sind. Möglicherweise haben Sie ähnliche Geschichten auch schon einmal im Freundes- oder Bekanntenkreis gehört und sich die Frage gestellt, welche Auswirkungen eine Suchtproblematik eigentlich auf die Familien der Betroffenen hat und wie diese damit umgehen können. Der folgende Artikel stellt den aktuellen Forschungsstand zur Lebenssituation und zu Unterstützungsbedarfen bei diesen Angehörigen dar.  / mehr

Immer unterwegs: wie sich Wohnmobilität auf unser Wohlbefinden auswirkt

Immer unterwegs: wie sich Wohnmobilität auf unser Wohlbefinden auswirkt

John hat ein Jobangebot von einem großstädtischen Unternehmen bekommen. Er hat sich darüber sehr gefreut und konnte den Umzug dorthin kaum abwarten. Von seinen zukünftigen KollegInnen, die schon mehrere Jahre dort wohnten, hatte er immer wieder lebhafte Berichte darüber gehört, welche interessanten neuen Erfahrungen er in der neuen Stadt sammeln würde. Sie schilderten, dass die Leute in der Stadt besonders gegenüber Neunankömmlingen sehr freundlich sind. Und was sogar noch aufregender ist: der Bekanntenkreis seiner KollegInnen sind so breit, dass er wahrscheinlich allerlei unterschiedliche Leute kennenlernen wird, von UnternehmerInnen über PilotInnen und Sommeliers bis hin zu KünstlerInnen, um nur ein paar zu nennen. Zudem muss John sich keine Gedanken darüber machen, ob er sich an die neue Umgebung gewöhnt, da Großstädte eine riesige Auswahl an Geschäften bieten, in denen man nahezu alles, was man benötigt, finden kann. Sally, Johns Frau, war jedoch weniger begeistert von der Idee, in eine Großstadt zu ziehen. Ihr gefiel ihre kleine Stadt, in der die BewohnerInnen sich stark in der Gemeinde engagierten. Sie hatte gehört, dass Großstadtmenschen heuchlerisch sind und einander nicht unterstützen. Sie hat Bedenken, ob sie dort wirklich hineinpassen und Freunde finden können. Aus den Nachrichten hat sie außerdem erfahren, dass Menschen in Großstädten anfälliger für chronischen Stress und psychische Krankheiten sind. / mehr

Wie Sie mehr von Ihrem „Ersten Mal“ haben

Wie Sie mehr von Ihrem „Ersten Mal“ haben

Es wird nie wieder so wie beim „Ersten Mal“. Diese Erfahrung machen wir bei vielen Erlebnissen. Und daher sind wir – um möglichst frischen und unverbrauchten Genuss zu erleben – immer wieder auf der Suche nach Variation. Dabei gibt es sehr einfache Regeln, wie man der Freude am „Ersten Mal“ Dauer verleihen kann. / mehr

Lügen auf kurzen Beinen – wie sich prosoziales Lügen in der Kindheit entwickelt

Lügen auf kurzen Beinen – wie sich prosoziales Lügen in der Kindheit entwickelt

Eine Freundin spielte neulich mit dem Gedanken, ihrer 11-jährigen Nichte Frida nicht die herzensgewünschte neue Puppe zu schenken, sondern eine Holzeisenbahn – weil Puppen kann ja jeder. Doch dann kamen ihr Zweifel: Wie würde Frida reagieren, wenn sie voller freudiger Puppenerwartung das Geschenkpapier aufreißt und das Drama realisiert? Forscherinnen der Universität Wisconsin-Madison und der Radboud Universität in Nijmegen würden sagen: es kommt ganz darauf an, welches T-Shirt der Schenkende anhat… / mehr

Promovieren in Deutschland – Bestenauslese oder Resterampe?

Promovieren in Deutschland – Bestenauslese oder Resterampe?

Würden Sie in ein Unternehmen einsteigen, das nur 26 Stunden bezahlt, obwohl Sie 40 Stunden arbeiten? Wenn Sie in Deutschland promovieren wollen, ist dieser Deal meist der Bestfall – eine Problemdarstellung. / mehr

Gelingende Integration: Der Einfluss von Persönlichkeitsaspekten Geflüchteter

Gelingende Integration: Der Einfluss von Persönlichkeitsaspekten Geflüchteter

Die gesellschaftliche Debatte darüber, wie die Integration der vielen Geflüchteten, die in den letzten Jahren nach Deutschland gekommen sind, gut gelingen kann, ist immer noch hoch aktuell und wird weiterhin intensiv geführt. / mehr

Ich hab‘ recht! Nein, Du hast recht! – Wie Kinder ihre Meinung ändern

Ich hab‘ recht! Nein, Du hast recht! – Wie Kinder ihre Meinung ändern

Schon manch einer von uns erlebt, wie ein Vorschulkind felsenfest behauptet, schon immer über ein bestimmtes Wissen verfügt zu haben, obwohl es dieses Wissen gerade erst erworben hat. Gleichzeitig ändern Kinder ihre Meinung jedoch verhältnismäßig schnell und sind meist recht leicht vom Gegenteil zu überzeugen. Wie passt das zusammen? / mehr

Von „Symptom-Gewuseln“ und wie man sie entwirren könnte

Von „Symptom-Gewuseln“ und wie man sie entwirren könnte

In einer Depression können sich Symptome überwältigend anfühlen. Eine recht neue Forschungsmethode könnte mehr Ordnung in das Chaos bringen.

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Ich gönne es mir! Die Rechtfertigung eines riskanten Lebensstils durch persönliche Lizenzen.

Ich gönne es mir! Die Rechtfertigung eines riskanten Lebensstils durch persönliche Lizenzen.

Wie rechtfertigen körperlich aktive Menschen Inkonsistenzen in ihrem Verhalten? Welche Erklärungen gibt es dafür, dass SportlerInnen ihren ungesunden Alkohol- und Zigarettenkonsum mit ihrer gesundheitsorientierten Lebensweise in Einklang bringen können? Das Konzept der Lizenzeffekte kann Antworten auf diese Fragen liefern.
Lizenzen wie körperliche Aktivität, der Konsum von Vitamintabletten und moralisches Verhalten spielen hier eine entscheidende Rolle. Der Beitrag schließt mit praktischen Folgerungen für das persönliche Gesundheitsverhalten und Empfehlungen für die psychologische Gesundheitsförderung. / mehr