Wie entstehen eigentlich Vorurteile?

Was sind Vorurteile eigentlich genau? Warum haben wir sie und wo kommen die überhaupt her? In diesem Beitrag erfahrt ihr, dass wir Menschen geborene „Schubladen-Denker“ und „Schubladen-Denkerinnen“ sind. Eigentlich ist das eine gute Sache, die uns dabei hilft, uns in unserer vielfältigen Welt besser zurecht zu finden. Ihr erfahrt aber auch, wie aus dem hilfreichen Schubladen-Denken ganz leicht Vorurteile und Diskriminierung werden können. Und ihr lernt, was man dagegen machen kann.

 

 

Bestimmt habt ihr schon öfter von Vorurteilen oder von Diskriminierung gehört. Aber was genau sind Vorurteile eigentlich? Wo kommen sie her? Wieso sind sie so weit verbreitet und was haben sie mit Diskriminierung zu tun? Was ist Diskriminierung überhaupt? Und ganz wichtig: Was kann man gegen Vorurteile tun? Das sind alles Fragen, mit denen sich Forschende aus der Psychologie beschäftigen, genauer gesagt aus dem Gebiet der Sozialpsychologie. Und auf all diese Fragen wollen wir nun gemeinsam Antworten finden. Fangen wir direkt mit der ersten Frage an: Was sind Vorurteile eigentlich?

Was sind Vorurteile?

Unter Vorurteilen versteht man negative oder sogar feindselige Einstellungen, Ansichten oder Meinungen gegenüber Gruppen von Menschen (Aronson et al., 2014*). Vorurteile können sich gegen ganz unterschiedliche Arten von Menschengruppen richten. Häufig beziehen sie sich auf die Herkunft von Menschen, ihre Hautfarbe oder Religion, das Geschlecht oder Behinderungen. Es müssen aber nicht immer angeborene Merkmale sein, die zu Vorurteilen führen. Es gibt zum Beispiel auch Vorurteile gegenüber bestimmten Berufsgruppen, den Anhängerinnen und Anhängern bestimmter Musikrichtungen oder auch gegenüber den Fans von manchen Fußballvereinen.

Oft handelt es sich um Menschengruppen, die in der Gesellschaft eine Minderheit darstellen. Aber das muss nicht immer der Fall sein. Im Prinzip können sich Vorurteile gegen jede abgrenzbare Gruppe von Menschen richten.

Das verwunderliche dabei ist, dass wir die einzelnen Personen dieser Gruppen oft gar nicht kennen. Wir haben unsere Ansichten, Einstellungen oder Meinungen gegenüber diesen Menschen nur, weil sie zu dieser einen bestimmten Gruppe gehören. Und das nennt man dann Vorurteile.

Um zu verstehen, woher solche Vorurteile kommen, ist es wichtig zu wissen, dass wir Menschen spitzenmäßige „Schubladen-Denker“ und „Schubladen-Denkerinnen“ sind.

Schubladen- Denken

Vielleicht hast du schon mal vom „Schubladen-Denken“ gehört. Damit ist gemeint, dass wir beim Denken alles, was für uns zusammengehört, in die gleiche Schublade stecken – wie beim Aufräumen in deinem Zimmer: Die Socken kommen in die Sockenschublade, die Spiele in die Spieleschublade und so weiter. Aber beim Schubladen-Denken ist natürlich keine echte Schublade gemeint. Und es geht auch nicht darum, irgendwelche Spielsachen aufzuräumen. Sondern es geht darum, dass wir in unserem Kopf andere Menschen in Schubladen einordnen – so, wie wir das mit unseren Spielsachen beim Aufräumen auch tun.

Du kennst das vielleicht schon aus dem Biologieunterricht: Tiere oder Pflanzen, die sich ähnlich sind, werden zu Familien zusammengefasst – also in die gleichen Schubladen gesteckt. Man nennt das Kategorisieren. Und weil das bei Pflanzen und Tieren so gut funktioniert, macht unser Gehirn genau das Gleiche ganz automatisch auch bei Menschen: Anhand von Merkmalen, in denen Menschen sich ähnlich erscheinen (z. B. Geschlecht, Beruft, Herkunft usw.), ordnen wir sie in Kategorien (Schubladen) ein (Aronson et al., 2014; Winter & Sassenberg, 2022). Einfach weil unser Gehirn so angelegt ist, machen wir das ganz automatisch. Das hilft uns dabei, unsere vielfältige Welt ein wenig zu ordnen und zu vereinfachen. Denn wenn wir wissen, in welche Schublade eine Person gehört, haben wir das Gefühl, dass wir auch schon ein bisschen etwas darüber wissen, wie sich die Person verhalten wird, was sie gerne mag und wie wir auf sie reagieren sollen. Das heißt, das Schubladen-Denken ist eigentlich ein guter Denk-Mechanismus, denn er macht uns das Leben ein bisschen leichter.

Bild 1: Schubladen-DenkenBild 1: Schubladen-Denken

Wo liegt jetzt das Problem?

Allerdings ist es auch genau das Schubladendenken, das die Entstehung von Vorurteilen ermöglicht und im nächsten Schritt zu Feindseligkeiten und Diskriminierung führen kann. Das Problem beginnt nämlich damit, dass wir die Menschen nicht nur einfach in Schubladen einsortieren. Sondern mit dieser Einsortierung machen wir auch immer automatisch die Unterscheidung, ob wir selbst auch in diese Schublade gehören oder nicht.

In der Fachsprache nennt man das die Unterteilung in Eigengruppen und Fremdgruppen. Eigengruppen sind alle Schubladen, in die wir uns selbst auch einordnen würden. Fremdgruppen sind alle Schubladen, zu denen wir nicht gehören. Wenn Diego aus Spanien zum Beispiel beim Hockeyturnier Lea aus Deutschland kennenlernt, steckt er sie in die Schublade „Mädchen“ und erkennt, dass das eine Fremdgruppe ist, denn er selbst ist ein Junge. Auch bei der Schublade „Deutsche“ erkennt er eine Fremdgruppe, denn er selbst zählt sich zur Gruppe der Spanier. Aber die Schublade „Hockeyspieler*in“ ist eine Eigengruppe, sie beide gehören dazu. Überlege doch mal, welche Gruppen es in deinem Leben gibt. Was sind deine Eigengruppen, was sind Fremdgruppen bei dir?

Jetzt fragst du dich vielleicht immer noch, wo das Problem liegt. Du hast Recht, diese Einsortierung an sich wäre noch nicht so schlimm. Aber das Problem ist, dass unser menschliches Denken so organisiert ist, dass wir unsere Eigengruppen mehr mögen als die Fremdgruppen. Wir haben das Gefühl, die Menschen in unseren Eigengruppen sind netter, hilfsbereiter, vielleicht sogar schlauer und in jedem Fall positiver zu bewerten als die Menschen aus Fremdgruppen (Aronson et al., 2014). In Experimenten hat sich sogar gezeigt, dass wir Menschen mehr Geld oder Geschenke geben würden, wenn wir glauben, dass sie zu einer unserer Eigengruppen gehören – selbst dann, wenn wir die Personen in diesen Gruppen gar nicht persönlich kennen. Das heißt, wir mögen Menschen aus unseren Eigengruppen mehr und wir behandeln sie auch besser als die Menschen aus anderen Gruppen. Dieses Phänomen nennt sich Eigengruppenbevorzugung.

Kennst du einen, kennst du alle

Zudem gibt es noch ein weiteres Problem. Nämlich, dass wir beim Einsortieren in Schubladen die verschiedenen Menschen in einer solchen Schublade gar nicht mehr richtig als einzelne Personen wahrnehmen. Wir sehen nur noch die Gruppe als Ganzes. Dadurch schreiben wir Eigenschaften von einzelnen Personen aus dieser Gruppe automatisch allen Gruppenmitgliedern zu. Und dabei vergessen wir, wie unterschiedlich die verschiedenen Menschen in derselben Gruppe in Wirklichkeit sind.

Bei Gruppen, zu denen wir nicht selbst dazugehören, ist das besonders stark der Fall. Dieses Phänomen wird Fremdgruppenhomogenität genannt (Aronson et al., 2014). Was Fremdgruppen sind, weißt du ja schon. Und Homogenität bedeutet Gleichheit. Mit Fremdgruppenhomogenität ist also gemeint, dass es uns so vorkommt, als seien sich die Menschen einer Fremdgruppe alle gleich oder zumindest sehr ähnlich.

Dadurch haben wir das Gefühl, wenn wir etwas über eine Person aus einer Fremdgruppe wissen, trifft das auf alle Menschen dieser Gruppe zu. Das heißt, wenn wir Menschen in Schubladen einteilen, führt das oft zu dem Gefühl, dass wir über die Personen in der Schublade genau Bescheid wissen. Aber das ist in Wirklichkeit oft gar nicht der Fall. Selbst wenn unsere Annahmen auf einen Teil der Menschen in der Gruppe zutreffen, übersehen wir damit die vielen Unterschiede zwischen den Menschen in der Gruppe. Das nennt man unzulässige Verallgemeinerungen. Denn auch wenn sich die Personen in einer Schublade in bestimmten Merkmalen ähneln, heißt das ja nicht, dass sie sich auch in allen andren Aspekten ähnlich sind.

Zum Beispiel gibt es die Schublade Mädchen. Oft wird von Mädchen angenommen, dass sie gerne mit Puppen spielen. So könnte es jetzt sein, dass wir Kinder in die Schublade Mädchen einsortieren und automatische davon ausgehen, dass sie alle gerne mit Puppen spielen. Aber nur weil manche Mädchen gerne mit Puppen spielen, heißt das nicht, dass alle Mädchen gerne mit Puppen spielen. Viele Mädchen spielen auch gerne mit Dinos oder Lego und interessieren sich gar nicht für Puppen.

Und so ist das eben auch mit vielen negativen Eigenschaften. Herr Schmidt hat zum Beispiel im Radio gehört, dass ein geflüchteter Mensch eine Straftat begangen hat. Und durch eine unzulässige Verallgemeinerung könnte es passieren, dass er das Vorurteil entwickelt, dass alle Geflüchteten Kriminelle sind.

Solche verallgemeinerten Annahmen können sich sowohl auf negative als auch auf positive Dinge beziehen. Aber auch bei positiven Annahmen, wie zum Beispiel „Jungen sind gut in Mathe“ kann das ungünstige Folgen haben. Denn solche Verallgemeinerungen sind oft mit Erwartungen an die jeweilige Gruppe verbunden. Und wenn eine Person aus der Gruppe einer solchen Erwartung nicht entspricht, kann das auch wieder zu negativen Reaktionen bei anderen führen. Wenn also Toms Eltern die verallgemeinerte Auffassung haben, dass Jungen gut in Mathe sind, könnte das zur Folge haben, dass sie besonders ärgerlich sind, wenn Tom mal mit einer Vier in der Mathearbeit nach Hause kommt. Und ganz unabhängig davon sind solche unzulässigen Verallgemeinerungen schon deshalb nicht gut, weil wir alle doch lieber als einzigartige Menschen mit unseren persönlichen Eigenschaften wahrgenommen werden möchten und nicht nur als Teil einer bestimmten Gruppe.

Was wissen wir bis jetzt?

Fassen wir also nochmal zusammen: Unser Schubladen-Denken führt dazu, dass wir Menschen in Schubladen einteilen und dabei immer unterscheiden, ist es eine Eigengruppe oder ist es eine Fremdgruppe. Und ganz besonders, wenn es um Fremdgruppen geht, machen wir oft unzulässige Verallgemeinerungen. Und das führt zu unseren Vorurteilen. Aber wie äußern sich solche Vorurteile in unserem Verhalten? Also wie kommt es von den Vorurteilen zur Diskriminierung? Und was genau ist Diskriminierung eigentlich?

Diskriminierung

Unter Diskriminierung versteht man die Benachteiligung oder unfaire Behandlung von Menschen, weil sie einer bestimmten Gruppe angehören (Aronson et al., 2014). Diskriminierung kann sich in ganz unterschiedlichen Verhaltensweisen äußern. Manchmal ist Diskriminierung sehr offen und direkt. Zum Beispiel, wenn Ahmet aus der Klasse 7b in der Pause nie bei den anderen Kindern mitspielen darf, weil sie mit Türk*innen nichts zu tun haben wollen. Oder wenn die Jungen auf dem Bolzplatz Sophie immer wegschicken, weil sie nicht mit Mädchen kicken wollen.

Diskriminierung kann aber auch sehr viel versteckter stattfinden. Zum Beispiel, wenn sich Frau Müller im Bus nicht neben den asiatischen Mann setzen möchte. Oder wenn Leon weggeht, weil ein Kind mit Behinderung auf den Spielplatz gekommen ist. Denk mal nach, ob du sowas selbst schon mal erlebt oder beobachtet hast? Wie hast du dich dabei gefühlt? Aber wie kommt es dazu? Warum verhalten wir uns manchmal diskriminierend?

Die Rolle der Gefühle

Oft, aber nicht immer, sind Vorurteile mit starken negativen Gefühlen verbunden. Das heißt, wir haben nicht nur eine bestimmte Vorstellung oder Meinung über die Menschen einer bestimmten Gruppe. Sondern mit dieser Ansicht sind oft starke negative Gefühle wie Wut und Ablehnung verbunden (Winter & Sassenberg, 2022). Häufig haben diese Gefühle auch mit Angst zu tun. Aber sie äußern sich meist eher negativ. Es ist für Menschen einfacher, Wut auszuhalten als große Angst.

Und wenn wir nun starke negative Gefühle gegenüber Menschen empfinden, kann das dazu führen, dass wir sie schlechter behandeln als andere. Wir verhalten uns unfair oder gemein zu Menschen aus den Gruppen, zu denen wir Vorurteile haben – wir diskriminieren sie. Ein Problem dabei ist auch: Sobald Gefühle im Spiel sind, arbeitet unser Verstand nicht mehr so zuverlässig. Das heißt, wir können Herrn Schmidt nicht einfach sagen, dass sein Vorurteil falsch ist und natürlich nicht alle Geflüchteten kriminell sind. Er würde uns das nicht einfach so glauben. Und selbst, wenn wir ihm Beweise liefern können, gehen seine negativen Gefühle nicht einfach so wieder weg. Sie sitzen tief und sorgen dafür, dass Herr Schmidt sich nicht von so einfach von seinen Vorurteilen lösen kann.

Oft sind uns unsere Gefühle aber gar nicht bewusst und wir diskriminieren andere ganz unbeabsichtigt, einfach nur, weil sie anders sind als wir selbst.
Aber was können wir denn dann gegen Vorurteile tun? Wie können wir es schaffen, Vorurteile abzubauen und dafür sorgen, dass es weniger Diskriminierung gibt?

Große Kiste statt Schubladenschrank

Der wichtigste Weg, um Vorurteile und Feindseligkeiten abzubauen und damit auch Diskriminierung zu verringern, ist es unsere Schubladen „aufzubrechen“. Es ist zwar erstmal hilfreich, Menschen in Schubladen zu stecken. Aber wie wir jetzt gelernt haben, kann das auch eine Menge Negatives mit sich bringen.

Das heißt, es wäre gut, wenn wir die Schubladen in unserem Kopf ein bisschen mehr öffnen und zulassen, dass wir die Besonderheiten der einzelnen Menschen erkennen und nicht nur die Gruppe als Ganzes sehen. Noch schöner wäre es sogar, wenn wir die Menschen, denen wir begegnen gar nicht mehr in verschiedene Schubladen stecken. Stattdessen könnten wir die Schubladen aufbrechen und alle gemeinsam in eine große Kiste stecken. Aber wie können wir das schaffen?

Kontakt als Lösungsweg

Ein ganz wichtiger Weg, um unser Schubladen-Denken aufzubrechen, ist der Kontakt zu Menschen aus verschiedensten Gruppen (Alport, 1971; Pettigrew & Tropp, 2008). Wenn wir Menschen aus verschiedenen Gruppen kennenlernen, merken wir, dass die Menschen aus der einen Schublade doch gar nicht alle so ähnlich sind. Wir lernen sie als einzelne Menschen kennen – nicht nur als Teil ihrer Gruppe. Dazu kommt: Wenn wir die Menschen aus anderen Gruppen besser kennenlernen, können wir uns besser in sie hineinversetzen und können sie viel besser verstehen (Pettigrew & Tropp, 2008). Manchmal haben wir auch ein bisschen Angst vor Menschen aus bestimmten Gruppen. Und wenn wir sie besser kennenlernen, merken wir, dass sie eigentlich gar nicht gefährlich sind, sondern vielleicht sogar sehr nett.

Dabei ist es wichtig, dass wir möglichst viele Mitglieder einer Fremdgruppe kennenlernen. Denn dann merken wir, wie unterschiedlich die Menschen einer Schublade doch sind. Und wir merken, dass wir auch mit den Menschen aus anderen Schubladen viele Ähnlichkeiten und Gemeinsamkeiten haben. Und je mehr nette Leute wir aus anderen Gruppen kennenlernen, desto mehr verschwinden unsere Vorurteile ihnen gegenüber. Alles in allem kann Kontakt also helfen, unser Schubladen-Denken aufzubrechen. Und damit verringern sich unsere Vorurteile und unsere negativen Gefühle gegenüber einer bestimmten Gruppe.

Wenn ihr also merkt, dass ihr Menschen in Schubladen einsortiert, solltet ihr immer daran denken, dass uns das zwar ein bisschen helfen kann, dass wir uns aber nicht auf unsere Schubladen verlassen sollten. Wir sollten uns immer bewusstmachen, dass die Menschen in einer Schublade sich zwar in einer Sache ähneln, dass sie insgesamt aber doch sehr unterschiedlich sein können.

Probiert das doch gleich mal aus, wenn ihr das nächste Mal auf dem Schulhof Kinder seht, die ihr noch nicht so gut kennt.

Bild 2: Denkt genau darüber nach, welche Schubladen ihr benutzt und ob das wirklich richtig istBild 2: Denkt genau darüber nach, welche Schubladen ihr benutzt und ob das wirklich richtig ist.

*In Klammern werden die AutorInnennamen angegeben, die zu diesem Thema schon geforscht haben, z. B. so: Aronson et al., 2014. Das bedeutet, dass jemand namens Aronson im Jahr 2014 mit Anderen dazu geforscht hat. Diese Vorarbeiten findet ihr ganz unten, am Ende des Artikels, ausgelistet.

Literaturverzeichnis

Allport, G. W. (1971): Die Natur des Vorurteils. Kiepenheuer & Witsch.

Aronson, E., Wilson, T., & Akert, R. (2014). Sozialpsychologie. 8. aktualisierte Auflage. Pearson.

Fischer, P., Jander, K., & Krueger, J. I. (2018). Sozialpsychologie für Bachelor. Springer. https://doi.org/10.1007/978-3-662-56739-5

Pettigrew, T. & Tropp, L. R. (2008): How does intergroup contact reduce prejudice? Meta‐analytic tests of three mediators. European Journal of Social Psychology, 38(6), 922-934. https://doi.org/10.1002/ejsp.504

Winter, K. & Sassenberg, K. (2022). Soziale Kategorisierung, Stereotype, Vorurteile. In C. Cohrs, N. Knab & G. Sommer (Hrsg.) Handbuch Friedenspsychologie. Philipps-Universität Marburg https://doi.org/10.17192/es2022.0052

Bildquellen

Bild 1: Gezeichnet von Nina Brück

Bild 2: Gezeichnet von Katharina Fink

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