Im eigenen Interesse oder für das Gemeinwohl: Wie verändert Macht unser Verhalten?

Im eigenen Interesse oder für das Gemeinwohl: Wie verändert Macht unser Verhalten?

Macht bedeutet Freiräume und Verantwortung. Letztere scheint jedoch manchmal vernachlässigt. Denken Sie beispielsweise an die kritisch diskutierte Reaktion von George W. Bush nach Hurricane Katrina: Er warf auf seinem Rückflug einen kurzen Blick auf das verwüstete New Orleans und signalisierte damit augenscheinlich wenig Verantwortungsempfinden für die Betroffenen. Stimmt also die weit verbreitete Annahme, dass „Macht korrumpiert“? Und wieso schien sich Barack Obama nach Wirbelsturm Sandy hingegen besonders für die New Yorker einzusetzen? Dieser Beitrag stellt Forschungsergebnisse zu diesem Thema vor. / mehr

„Ich denke, also bin ich traurig“: Über die Folgen des Grübelns

„Ich denke, also bin ich traurig“: Über die Folgen des Grübelns

„Cogito ergo sum“ – Gedanken werden nicht zuletzt seit Descartes und der Zeit der Aufklärung in der abendländischen Kultur hoch geschätzt. Der hier vorgestellte Forschungszweig zeigt jedoch eine Schattenseite des menschlichen Denkens auf: Gelegentlich sind unsere Gedanken nicht nur unproduktiv, sie können sogar unserem Wohlbefinden schaden und uns bei wichtigen Herausforderungen des Alltags im Wege stehen. / mehr

Nachahmen macht Freu(n)de

Nachahmen macht Freu(n)de

Wir Menschen ahmen uns gegenseitig ständig nach. Sie haben das sicherlich schon an Ihrem eigenen Leib erfahren. Jemand verschränkt bei einem Gespräch mit Ihnen die Arme und plötzlich ertappen Sie sich dabei, wie Sie selber die Arme verschränken. Warum verhalten wir Menschen uns in manchen Situationen auf so merkwürdige Art und Weise? Und welche Konsequenzen hat es, wenn man nachahmt oder gar nachgeahmt wird? Bisherige Forschung legt nahe, dass sich Menschen dadurch sympathischer und freundlicher gesinnt sind. Aber Achtung, nicht in allen Situationen ist das förderlich... / mehr

Deutsche Emotionen: Soziale Identität, gruppenbasierte Scham und Erinnerungskultur in Deutschland

Deutsche Emotionen: Soziale Identität, gruppenbasierte Scham und Erinnerungskultur in Deutschland

Haben Deutsche auch drei Generationen nach dem Holocaust eine besondere „historische Verantwortung“? Die deutsche Vergangenheit und deren Aufarbeitung ist jedenfalls noch immer ein kontrovers diskutiertes und emotionales Thema. In diesem Beitrag gehe ich zunächst auf die Theorie der sozialen Identität ein, die hilft, das Phänomen gruppenbasierter Emotionen zu verstehen. Daraufhin betrachte ich die Emotionen Schuld und Scham genauer und stelle Befunde aus der Forschung zu gruppenbasierten Emotionen in Deutschland vor, um abschließend Herausforderungen für eine zeitgemäße Erinnerungskultur in Deutschland abzuleiten. / mehr

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