„Wer war der Täter? Können Sie ihn identifizieren?“
Schlagwörter:
Zeugen / Täteridentifikation
„Wer war der Täter? Können Sie ihn identifizieren?“
„Ich bin mir ganz sicher. Nummer drei da. Der war‘s.“ Aus Film und Fernsehen haben die meisten von uns eine vage Vorstellung davon, wie eine polizeiliche Gegenüberstellung zum Zweck der Identifikation von Täter(innen) abläuft. Wie aber sollte eine Gegenüberstellung nach psychologischen Erkanntnisses idealerweise gestaltet sein, um möglichst häufig die tatsächlichen Täter(innen) und möglichst selten unschuldige Verdächtige zu identifizieren? / mehr
Amor ist kein Hobbyschütze
Schlagwörter:
Sozialpsychologie / interpersonale Attraktion
Amor ist kein Hobbyschütze
Die Partnersuche stellt Individuen vor eine Reihe von Herausforderungen – die erstaunlich gut gemeistert werden! / mehr
Als Kaiser oder als Beckenbauer zum Manager? – Auf dem Weg in die Chefetage hilft (doch) kein nobler Nachname.
Als Kaiser oder als Beckenbauer zum Manager? – Auf dem Weg in die Chefetage hilft (doch) kein nobler Nachname.
Anfang 2014 berichteten wir in diesem Blogbeitrag, dass Deutsche mit noblen Nachnamen wie etwa Kaiser, König oder Baron überzufällig häufig den Sprung ins Management schaffen. Neue Analysen zeigen, dass an diesem Nachnamensvorteil (doch) nichts dran zu sein scheint. / mehr
Zehn Stunden kognitives Training beeinflussen die kognitive Leistung auch noch zehn Jahre später positiv
Schlagwörter:
Gerontopsychologie / Kognitives Training / gesundes Altern / Langzeiteffekte
Zehn Stunden kognitives Training beeinflussen die kognitive Leistung auch noch zehn Jahre später positiv
Verschiedene kognitive Trainingsinterventionen konnten Verbesserungen der kognitiven Leistungsfähigkeit bei gesunden Seniorinnen und Senioren verzeichnen. Doch wie langfristig sind deren Effekte? Und wirken sich solche Trainings auch auf den Alltag aus? / mehr
Editorial zur Themenausgabe: „Von der Basis zur Anwendung: Kognitionspsychologie und ihre Bedeutung für den Alltag. Teil 1: Wahrnehmung und Handlung“
Editorial zur Themenausgabe: „Von der Basis zur Anwendung: Kognitionspsychologie und ihre Bedeutung für den Alltag. Teil 1: Wahrnehmung und Handlung“
Begriffe wie „kognitiv“ oder „Kognition“ sind heutzutage aus dem Wortschatz der wissenschaftlichen Psychologie und vieler angrenzender Bereiche nicht mehr wegzudenken und auch die Alltagssprache hat das Wort inzwischen erobert, etwa in Form von „kognitiven Trainings“, „kognitivem Altern“ oder „kognitiven Therapien“. / mehr
Das Potential unbewusster Wahrnehmung – Wer entscheidet, was wir (unbewusst) tun?
Schlagwörter:
Feedforward-Verarbeitung / Unbewusste Manipulation
Das Potential unbewusster Wahrnehmung – Wer entscheidet, was wir (unbewusst) tun?
Unbewusste Wahrnehmung bezeichnet die Beeinflussung unseres Verhaltens durch nicht-wahrnehmbare Reize – eine irritierende Vorstellung. Wir skizzieren die Forschungsgeschichte zur unbewussten Wahrnehmung und schildern eine theoretisch untermauerte Methode zu ihrer experimentellen Untersuchung. Abschließend beschreiben wir die Möglichkeiten und Grenzen der Beeinflussung, also inwiefern und in welchem Ausmaß der Mensch unbewusst beeinflussbar ist. / mehr
Die wahrnehmungspsychologischen Grundlagen des Filmemachens oder warum Menschen Filme verstehen
Schlagwörter:
Filmwahrnehmung / Ereigniswahrnehmung / Gedächtnis / Dynamik / Wahrnehmungspsychologie
Die wahrnehmungspsychologischen Grundlagen des Filmemachens oder warum Menschen Filme verstehen
Fernsehen gehört zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen. Aber wie sind wir überhaupt in der Lage dazu, Szenen, die jeweils nur für etwas mehr als eine Sekunde gezeigt werden, als zusammenhängende komplexe Handlung zu interpretieren? Haben wir besondere Fähigkeiten dafür entwickelt? Ein Blick auf die wahrnehmungspsychologische Forschung der letzten Jahre. / mehr
Gedanken in Bewegung: Über Handlungsvorstellungen
Schlagwörter:
Mentale Vorstellungen / Handlungsvorstellungen / Bewegungsvorstellungen / Motorische Prozesse / Mentales Training
Gedanken in Bewegung: Über Handlungsvorstellungen
Stellen Sie sich vor, Sie stehen in einer Sporthalle. Sie laufen an und springen einen Rückwärtssalto. Wie gut Ihnen diese Vorstellung gelingt, hängt davon ab, wie viel Erfahrung Sie mit dieser Handlung haben. Dem erfahrenen Turner Samuel sollte es leichter fallen, sich diesen Sprung vorzustellen, als jemandem, der dies noch nie gemacht hat. Die Wissenschaft im Gebiet der Handlungsvorstellungen untersucht die Fähigkeit, sich Bewegungen vorzustellen und wie diese Vorstellungen gesteuert werden. Ebenso wird der Frage nachgegangen, ob Handlungsvorstellungen in Form von mentalem Training zu Verbesserungen der motorischen Leistung führen. / mehr
Gefälschte wissenschaftliche Befunde können das Zurückziehen eines Artikels überleben
Schlagwörter:
Wissenschaft / gefälschte Daten / Überzeugungen
Gefälschte wissenschaftliche Befunde können das Zurückziehen eines Artikels überleben
Was passiert eigentlich mit unserer Überzeugung hinsichtlich Befunden, wenn entsprechende wissenschaftliche Artikel aus Fachzeitschriften zurückgezogen werden? Dieser Frage ging kürzlich Tobias Greitemeyer in einer Untersuchung nach. / mehr
Erfahrung in Actionvideospielen und Effekte auf exekutive Funktionen
Erfahrung in Actionvideospielen und Effekte auf exekutive Funktionen
Actionvideospiele sind sehr schnell, komplex, variabel und können ein intensiver Zeitvertreib sein. Können diese Spiele deshalb vielleicht auch grundlegende kognitive Funktionen (d. h. exekutive Kontrollfunktionen der Handlungskontrolle) optimieren? Die Forschungsliteratur zeigt, dass diese Optimierung vor allem in Transfersituationen mit verschiedenen gleichzeitigen oder nacheinander wechselnden Aufgaben außerhalb des Spielkontextes gezeigt werden kann. Anwendungsoptionen dieser Transfereffekte werden im Bereich des normalen Alterns, im klinischen Kontext und beim Bedienen technischer Systeme illustriert. / mehr
