„Ich denke, also bin ich traurig“: Über die Folgen des Grübelns
Schlagwörter:
Achtsamkeit / depression / Grübeln / Rumination / Vulnerabilität für Depression
„Ich denke, also bin ich traurig“: Über die Folgen des Grübelns
„Cogito ergo sum“ – Gedanken werden nicht zuletzt seit Descartes und der Zeit der Aufklärung in der abendländischen Kultur hoch geschätzt. Der hier vorgestellte Forschungszweig zeigt jedoch eine Schattenseite des menschlichen Denkens auf: Gelegentlich sind unsere Gedanken nicht nur unproduktiv, sie können sogar unserem Wohlbefinden schaden und uns bei wichtigen Herausforderungen des Alltags im Wege stehen. / mehr
Im eigenen Interesse oder für das Gemeinwohl: Wie verändert Macht unser Verhalten?
Schlagwörter:
Korruption / Macht / Unabhängigkeit / Verantwortung / Zusammenarbeit
Im eigenen Interesse oder für das Gemeinwohl: Wie verändert Macht unser Verhalten?
Macht bedeutet Freiräume und Verantwortung. Letztere scheint jedoch manchmal vernachlässigt. Denken Sie beispielsweise an die kritisch diskutierte Reaktion von George W. Bush nach Hurricane Katrina: Er warf auf seinem Rückflug einen kurzen Blick auf das verwüstete New Orleans und signalisierte damit augenscheinlich wenig Verantwortungsempfinden für die Betroffenen. Stimmt also die weit verbreitete Annahme, dass „Macht korrumpiert“? Und wieso schien sich Barack Obama nach Wirbelsturm Sandy hingegen besonders für die New Yorker einzusetzen? Dieser Beitrag stellt Forschungsergebnisse zu diesem Thema vor. / mehr
Editorial zur In-Mind Themenausgabe „Verhandlungen“
Schlagwörter:
Editorial / Themenausgabe / Verhandlungen
Editorial zur In-Mind Themenausgabe „Verhandlungen“
Verhandlungen sind allgegenwärtig: Ein Blick in die Tagesmedien verdeutlicht, welchen zentralen Stellenwert Verhandlungen in unserer Gesellschaft haben. Es wird über Tarifverträge, Koalitionsvereinbarungen, den EU-Beitritt von Ländern, den Militär-Einsatz in internationalen Konflikten, über Förderpakete in der Euro-Krise, die Zukunft einer insolventen Bank oder Firma, die Sinnhaftigkeit eines Bahnhofsausbaus, den Verbleib eines Ministers oder auch über den deutschen Beitrag im europäischen Fiskalpakt verhandelt. / mehr
Der Verhandlungsbeginn – Wer startet, wann (nicht), und wie in eine Verhandlung?
Schlagwörter:
Ankereffekte / Ankerpräzision / Erste Vorschläge / Risiken bei Verhandlungen / Verhandlungen
Der Verhandlungsbeginn – Wer startet, wann (nicht), und wie in eine Verhandlung?
Starte ich mit dem ersten Vorschlag in die Verhandlung? Oder lass ich lieber meinem Gegenüber den Vortritt? Wenn ich beginne, wie formuliere ich den ersten Vorschlag und welchen Risiken bin ich als agierende oder reagierende Partei ausgesetzt? Forscher und Praktiker diskutieren gleichermaßen darüber, ob man eine Verhandlung beginnen sollte oder lieber nicht. Wir stellen im folgenden Beitrag Studien vor, die den Beginn einer Verhandlung genauer unter die Lupe nehmen. Diese Forschung erläutert, wann man versuchen sollte, den ersten Verhandlungsvorschlag zu formulieren und wann eher nicht, wie man in eine Verhandlung einsteigen sollte und womit man sich vor eventuellen Risiken zu Verhandlungsbeginn schützen kann. / mehr
Unterschiede als Chance: Optimierter Informationsaustausch in Verhandlungsteams durch Sensibilität gegenüber Verschiedenheit
Schlagwörter:
Informationsaustausch / Interessensvertretung / Sensibilität für Unterschiede / Teamverhandlungen / Verhandlungsvorbereitung / Win-Win Verhandlungen
Unterschiede als Chance: Optimierter Informationsaustausch in Verhandlungsteams durch Sensibilität gegenüber Verschiedenheit
Wenn sich zwei Teams in Verhandlungen gegenüberstehen, dann scheint die Situation zwischen den beiden Gruppen eindeutig: Diese Teams haben unterschiedliche Ziele. Entsprechend wird weiterhin angenommen, dass es innerhalb der jeweiligen Verhandlungsteams nicht viele unterschiedliche Standpunkte und Ziele geben müsste. Doch ist die Situation wirklich so eindeutig wie angenommen? Schließlich ist ein Grund, mehrere Personen an Verhandlungen zu beteiligen, dass sie vielfältige Informationen mitbringen, die für die Verhandlung wichtig sein könnten. Neue Studien aus verschiedenen Disziplinen der Psychologie legen nahe, dass (1) fehlende Sensibilität für Unterschiede innerhalb eines Teams nachteilig ist und (2) die Anregung einer Sensibilität für Unterschiede innerhalb Verhandlungsteams den Informationsaustausch zwischen den Mitgliedern fördert und so zum Auffinden von Win-Win Lösungen beiträgt. / mehr
„Gemeinsam sind wir stark“ – Über Nutzen und Schaden von Verhandlungen in Teams
Schlagwörter:
Beziehungsmanagement / Distributiv / Einzelverhandlung / Integrativ / Teamverhandlung / Verhandlungen
„Gemeinsam sind wir stark“ – Über Nutzen und Schaden von Verhandlungen in Teams
Ob Förderpakete im Rahmen der griechischen Finanzkrise, Einigungsversuche zwischen Tarifvertragsparteien oder der Verkauf einer industriellen Großanlage – wenn der Ausgang einer Verhandlung von besonderer Bedeutung für die beteiligten Parteien und der Weg zur Einigung vermeintlich schwierig ist, werden in der Regel Teams zum Verhandlungstisch geschickt. Aber lässt sich dieses Vorgehen durch Leistungsdaten rechtfertigen? Verhandeln Teams also tatsächlich besser? Der vorliegende Artikel beschäftigt sich mit den nützlichen und schädlichen Effekten, die auftreten, wenn Verhandlungen zwischen Teams statt zwischen Einzelpersonen stattfinden. / mehr
Wer stört fliegt raus: Kann man lästige Gedanken einfach ausmisten?
Schlagwörter:
Selbstregulation / Metakognition / Pädagogische Psychologie
Wer stört fliegt raus: Kann man lästige Gedanken einfach ausmisten?
Jeder kennt das: Ein unangenehmer Gedanke plagt einen – Versuche den Störenfried aus dem Kopf zu bekommen bleiben jedoch erfolglos. Wäre es da nicht schön, wenn man sich lästiger Gedanken so einfach entledigen könnte wie man einen Gegenstand in den Mülleimer schmeißt? / mehr
Mehr als reine Ideologie: Der Einfluss von Stereotypen in politischen Verhandlungen
Schlagwörter:
Gruppenzugehörigkeit / Stereotype / Verhandlungen / Wahrnehmung
Mehr als reine Ideologie: Der Einfluss von Stereotypen in politischen Verhandlungen
Stellen Sie sich Angela Merkel in einer Verhandlung mit Nordeuropäischen Führungspersönlichkeiten vor, alle sind Männer. Jetzt stellen Sie sich vor wie sie mit Südeuropäischen Repräsentanten über finanzielle Abhilfe diskutiert. In der ersten Situation ist es wahrscheinlicher, dass sie als Frau wahrgenommen wird; in der zweiten eher als Nordeuropäische Politikerin. Dieser Artikel untersucht wie der Kontext die Wahrnehmung und das Verhalten von Verhandlungen beeinflusst. / mehr
Richard Wiseman. Wie Sie in 60 Sekunden Ihr Leben verändern
Richard Wiseman. Wie Sie in 60 Sekunden Ihr Leben verändern
Greife ich zum Hörer, schreibe ich eine Email oder sollte ich mich besser treffen? Die Rolle des Kommunikationsmediums in Verhandlungen
Schlagwörter:
Email / Face-to-Face / Kommunikationsmedium / Medienreichhaltigkeit / Mediensynchronizität / Telefon / Verhandlungen
Greife ich zum Hörer, schreibe ich eine Email oder sollte ich mich besser treffen? Die Rolle des Kommunikationsmediums in Verhandlungen
Die vergangenen zwanzig Jahre haben mit Mobiltelefonie, Email, Skype und den sozialen Medien (Facebook, LinkedIn, etc.) viele neue Möglichkeiten der Kommunikation hervorgebracht. Jedes dieser Medien birgt gewisse spezifische Eigenschaften, die oftmals nicht ohne Auswirkung auf die Kommunikation selbst bleiben. Da die verschiedenen Medien auch zu Verhandlungen eingesetzt werden, stellt sich die Frage, wie das Kommunikationsmedium eine Verhandlung beeinflusst. In diesem Aufsatz gehen wir dieser Fragestellung anhand verschiedener Theorien über den Zusammenhang von Kommunikationsmedium und Kommunikationsaufgabe sowie entsprechenden empirischen Studien nach. / mehr
