"Beat the Prof" Quiz: Worauf sind die Deutschen besonders neidisch?

Wärgerlicher BallAlexas_Bilder via pixabay (https://pixabay.com/de/smiley-wut-b%C3%B6se-sauer-lustig-rot-1274747/, CC:https://pixabay.com/de/service/terms/#usage)orauf sind die Deutschen besonders neidisch? Reichtum, Liebe, Schönheit? Warum vergleichen wir uns überhaupt? Und machen uns Vergleiche mit Models unzufrieden? Wir dokumentieren hier die Erläuterungen der Antworten zu unserem "Beat the Prof" Quiz zur Psychologie sozialer Vergleiche in Kooperation mit Zeit Online.

Wenn Sie sich dem Quiz selbst noch stellen wollen, bevor Sie die Antworten lesen, können Sie es hier bei Zeit Campus aufrufen.

 

 

1) "Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit" behauptet ein Søren Kierkegaard zugeschriebenes Bonmot. Wie sehr hängt unsere Zufriedenheit von Vergleichen ab?

  • Vergleiche untergraben die Zufriedenheit.
  • Vergleiche machen sowohl zufrieden als auch unzufrieden.
  • Vergleiche berühren uns kaum; es zählt, was wir haben.

Vergleiche mit anderen Menschen haben einen großen Einfluss darauf, wie zufrieden wir sind. Zum Beispiel ist nicht so sehr die absolute Höhe unseres Einkommens dafür entscheidend, wie glücklich wir sind. Wichtiger ist oft, wie wir im Vergleich mit anderen abschneiden (z. B. Clark & Oswald, 1996). Das könnte auch eine Erklärung dafür sein, dass steigender Wohlstand in einem Land nicht unbedingt mit mehr Zufriedenheit einher geht, wie einige Forscher behaupten (Easterlin, 1995). Da der Vergleich keine Einbahnstraße ist, ergibt sich aber, dass Vergleiche auch ein Quell von Zufriedenheit sein können – zumindest dann, wenn wir erfolgreicher sind als andere. Aber selbst Vergleiche mit Menschen, die uns übertreffen, können gut für uns sein. Sie können uns manchmal schließen lassen, selbst auch gar nicht so schlecht dran zu sein. Überragende Leistungen anderer können auch Bewunderung auslösen und uns inspirieren. Erfolgreiche Andere können Vorbilder sein, die uns helfen selbst voranzukommen. Für Sozialpsychologinnen und Sozialpsychologen ist daher vor allem interessant, wann und warum es zu den sehr vielfältigen Folgen von sozialen Vergleichen kommt (Corcoran & Crusius, 2016).

2) Warum vergleichen sich Menschen mit anderen?

  • Um sich selbst zu verbessern.
  • Um sich selbst gut einschätzen zu können.
  • Um sich besser zu fühlen.
  • Aus all diesen Gründen.

Für den Begründer der Forschung zu sozialen Vergleichen, Leon Festinger (1954) war klar, dass Menschen als soziale Wesen einen starken Drang danach haben, sich mit anderen zu vergleichen. Sein Argument: Nicht zu wissen, wie gut unsere eigenen Fähigkeiten sind, kann fatale Konsequenzen haben. Zum Beispiel sollte man beim Skifahren eine Idee davon haben, welche Piste man sich zutrauen kann. Festinger betrachtete soziale Vergleiche als Quelle von Informationen, die eine akkurate Einschätzung eigener Fähigkeiten erlauben. Um zu erfahren, wie gut man beim Skifahren ist, hilft der Vergleich mit den Fähigkeiten anderer Menschen. Akkurate Informationen darüber, wie unsere Werte und Überzeugungen im Vergleich zu anderen sind, sah Festinger auch als wichtigen Antrieb für soziale Vergleiche. Ob wir von anderen gemocht werden, kann stark davon abhängen, ob wir vergleichsweise ähnliche Werte und Überzeugungen haben – ob es nun um Musikgeschmack, Fußballteams und politische Überzeugungen geht.

Die Forschung zu sozialen Vergleichen bestätigt nicht nur die besondere Neigung zu sozialen Vergleichen, sondern auch, dass diese einen starken Einfluss darauf haben, wie wir uns selbst beurteilen. Sie hat aber auch weitere Gründe für das Vergleichen ausgemacht. Menschen vergleichen sich oft auch gezielt mit anderen, die besser in etwas sind - um daraus zu lernen. Zum Beispiel suchen Patientinnen und Patienten mit einer Krebserkrankung häufig nach Informationen darüber, wie andere erfolgreich mit der Krankheit umgehen. Aber auch der Vergleich mit anderen, denen es schlechter geht, kann hilfreich sein: Es beruhigt zu wissen, dass man selbst doch noch etwas besser dran ist (Taylor & Lobel, 1989). Insgesamt sprechen diese Befunde dafür, dass Menschen sich aus sehr vielfältigen Motiven heraus mit anderen vergleichen (Corcoran & Crusius, 2016).

3) Macht Facebook depressiv, weil wir ständig neidisch auf die einseitigen Erfolgsmeldungen anderer sind?

  • Ja.
  • Nein.
  • Es ist kompliziert.

Ein Vorwurf an soziale Netzwerke ist, dass sie uns unglücklich machen, weil sie eine verzerrte Realität produzieren: Weil wir vor allem besonders schöne Fotos von uns einstellen, von tollen Reisen und Erlebnissen berichten und mit unseren Erfolgen angeben, befeuern sie den Neid und machen im schlimmsten Fall depressiv. Ist da etwas dran? Die Wissenschaft ist sich nicht einig (Appel, Gerlach & Crusius, 2016). In manchen Studien gibt es Zusammenhänge von Facebook-Nutzung, Neid und Depression, in anderen nicht, und oft zeigt sich sogar der umgekehrte Zusammenhang. Auch das ist plausibel – soziale Netzwerke sorgen für Unterhaltung, verbinden uns mit anderen Menschen und sollten deshalb ein positives Miteinander ermöglichen, das uns vor Depression schützt. Es scheint offensichtlich, dass pauschale Aussagen nicht zulässig sind. Zum Beispiel könnte es darauf ankommen, wie Menschen Facebook benutzen: Vor allem das „passive“ Lesen der Meldungen anderer ohne aktiven Austausch hängt mit Neid und Depressivität zusammen. Die Henne-Ei-Problematik: Was verursacht was? Führt passiver Facebook-Konsum zu mehr Neid und Depression? Neigen depressivere Menschen zu mehr passivem Facebook-Konsum? Wer ist besonders anfällig für die möglichen negativen Folgen sozialer Netzwerke? Bisher sind diese Fragen noch nicht ausreichend beantwortet.

4) Worauf sind die Deutschen besonders neidisch?

  • Schönheit
  • Reichtum
  • Besitztümer
  • Erfolg in der Liebe

In einer repräsentativen Befragung der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Jahr 2015 gaben 62% der 2000 Befragten zu, „zumindest gelegentlich“ neidisch zu sein. Dabei ging es am häufigsten um Reichtum und finanzielle Unabhängigkeit (25%), gefolgt von einem besseren Lebensstil, der sich in Reisen, Freizeit oder Hobby spiegelt (21%) und Besitztümern wie Häusern, Autos oder Yachten (16%). Auf schönere Menschen waren 13% gelegentlich neidisch und um Erfolg in der Liebe beneideten 10% der Befragten andere Menschen. Ein genauerer Blick auf die Daten zeigt, dass wir besonders auf die Dinge neidisch sind, die in unserer Lebenssituation am wichtigsten sind. Erfolg in Beruf und Karriere war vor allem für junge Menschen ein Grund für Neid, Gesundheit vor allem bei älteren Menschen. In unserer eigenen Forschung (z. B. Crusius & Lange, 2014), die wir häufig mit Studierenden durchführen, dreht es sich beim Neid am häufigsten um bessere Noten und andere Studienleistungen.

5) Machen uns Vergleiche mit extrem schönen, dünnen und erfolgreichen Models unzufrieden?

  • Nein. Da sie unerreichbar sind, beeinflussen sie uns nicht.
  • Nein, denn wir wissen, dass es nur Schein ist.
  • Nicht immer, aber insgesamt überwiegen die negativen Folgen.

Michael Häfner fasst in seinem In-Mind-Beitrag die Forschung zu sozialen Vergleichen mit „schönen, reichen und unerreichbaren“ Models zusammen. Die vielen Forschungsarbeiten zeigen überwiegend negative Effekte: Die Darstellung unerreichbarer Schönheitsideale könnte zu Minderwertigkeitsgefühlen bis hin zu Essstörungen führen. Menschen seien aber auch mit wirksamen Schutzmechanismen ausgestattet, mit denen sie ihren Selbstwert reparieren können. Zum Beispiel, indem sie sich gezielt in Bezug auf andere Dinge vergleichen, in denen sie besser sind („Sie mag zwar schöner sein, dafür bin ich intelligenter.“). Außerdem scheint es selbst im Vergleich mit „Superstars“ Situationen zu geben, in denen der Vergleich „nach oben“ beflügelt, zum Beispiel, wenn man in anderer Hinsicht Gemeinsamkeiten hat und der Erfolg langfristig erreichbar scheint (Lockwood & Kunda, 1997).

6) Können wir ohne Vergleiche leben?

  • Ja, man muss es sich nur fest vornehmen.
  • Ja, aber das erfordert viel Übung.
  • Nein, wir vergleichen uns oft auch ungewollt.

Da Vergleiche angeblich nur unglücklich machen, wird häufig empfohlen, sich einfach nicht mehr so oft zu vergleichen. Geht das überhaupt? Dagegen spricht, dass viele Einschätzungen und Bewertungen ohne Vergleich gar nicht denkbar sind. Eine gute Läuferin oder ein guter Läufer zu sein, heißt, dass man schneller ist als andere. Das heißt nicht, dass jeder Vergleich sinnvoll ist. Selbst wenn ich meiner Freizeit ambitioniert laufe, sollte es mich nicht kratzen, dass der Olympia-Sieger Elliot Kipchoge eine schnellere Marathonzeit hat.

Es gibt jedoch Hinweise, dass wir uns selbst dann mit anderen Menschen vergleichen, wenn diese Vergleiche nicht besonders aussagekräftig sind. Die Idee: Für uns ist Vergleichen so selbstverständlich und mühelos, dass wir es auch tun, wenn das eigentlich nicht informativ ist. Stellen wir dann fest, dass so ein unwillkürlicher Vergleich fehlerhaft war, bleibt uns nichts Anderes übrig als den Vergleich mental rückgängig zu machen. Aber gegen den anfänglichen Vergleich können wir uns manchmal nicht richtig wehren.

Daniel Gilbert, Brian Giesler und Kathryn Morris (1995) untersuchten diese Vermutung, indem sie Studentinnen eine schwierige Leistungsaufgabe bearbeiten ließen, die diese im Verlauf der Untersuchung vermeintlich schlechter oder besser lösten als eine andere Versuchsteilnehmerin. Für die Versuchsteilnehmerinnen war diese Information eigentlich nicht informativ: Sie wussten, dass die andere Testperson entweder eine fehlerhafte Anleitung oder zusätzliche korrekte Lösungshinweise erhalten hatte. Dennoch schätzen sie ihre eigene Kompetenz danach besser oder schlechter ein. Dieser Fehlschluss passierte aber nur dann, wenn sie während der Rückmeldung über ihren eigenen Erfolg durch eine zusätzliche Gedächtnisaufgabe beschäftigt und abgelenkt waren. Vermutlich hinderte sie diese Aufgabe daran, den wenig informativen Vergleich mental zu korrigieren.

Diese Ergebnisse sprechen dafür, dass wir Vergleiche nicht immer planvoll unternehmen. Wir vergleichen uns vermutlich oft auch spontan und unwillkürlich mit anderen. Stellen wir dann fest, dass diese Vergleiche nicht informativ sind, müssten wir sie korrigieren und mental rückgängig machen. Doch das gelingt womöglich nicht immer.

7) Welche Tiere sind unzufrieden, wenn sie mit weniger attraktivem Futter belohnt werden als ein Artgenosse?

  • Schimpansen und Krähen
  • Orang-Utans, Krähen und Putzerlippfische
  • Kapuzineräffchen, Krähen und Hunde

Auch manche Tierarten scheinen deutlich auf Ungleichheit zu reagieren. So eindrucksvoll wie berühmt ist beispielsweise die Aufnahme eines Kapuzineräffchens, das für die Erfüllung der gleichen Aufgabe nur ein Stück Gurke und keine der begehrten Trauben erhält: Die vergurkte Belohnung wird rundweg abgelehnt.

Weniger bekannt ist, dass es zum Beispiel auch bei Krähen und Hunden Hinweise auf solche Reaktionen gibt (Talbot, Price & Brosnan, 2016).

 8) Sind Menschen mit niedrigem Selbstwert neidischer?

  • Es gibt keinen Zusammenhang.
  • Der Zusammenhang ist komplex.
  • Neid wird durch niedrigen Selbstwert verursacht.

Neid setzt immer ein Gefühl der Unterlegenheit voraus: Er entsteht, wenn man einen Nachteil gegenüber einer anderen Person empfindet. Daher liegt der Gedanke nahe, dass Menschen, die sich generell eher unterlegen fühlen, stärker zu Neid neigen. Tatsächlich finden sich solche Zusammenhänge in Befragungsstudien. Menschen mit niedrigem Selbstwert geben auch an, mehr Neid zu empfinden (Smith, Parrott, Diener, Hoyle & Kim, 1999). Dabei ist zum einen unklar ob niedriger Selbstwert zu mehr Neid führt oder umgekehrt. Zum anderen gibt es Befunde, die gegen einen einfachen Zusammenhang von Selbstwert und Neid sprechen. Zum Beispiel reagieren Narzissten, also Menschen, die sich gerade durch einen extrem überhöhten Selbstwert auszeichnen, besonders stark mit Neid auf die besseren Leistungen anderer (Lange, Crusius & Hagemeyer, 2016). Möglicherweise, weil es gerade für solche Menschen besonders schmerzhaft und bedrohlich ist, nicht den Erfolg zu haben, den sie vermeintlich verdienen. In eine ähnliche Richtung zeigen Ergebnisse der amerikanischen Psychologinnen Yochi Cohen-Charash und Jennifer Mueller (2007). Sie führten eine Studie mit Angestellten durch und fanden, dass vor allem jene mit hohem Selbstwert bereit waren, den Erfolg von Kolleginnen und Kollegen zu sabotieren, um deren Erfolg sie diese beneideten. Der Zusammenhang von Selbstwert und Neid ist also komplizierter, als es auf den ersten Blick erscheint.

 9) Kann Neid nützlich sein?

  • Ja, da er motiviert.
  • Nein, da Neid demotiviert.
  • Nein, er fühlt sich nur schlecht an.

Die Evolutionspsychologie erklärt menschliche Verhaltensmuster mit ihren Vorteilen für das Überleben. Wenn es Neid gibt, muss er dann nicht auch zu etwas nütze sein? Sarah Hill und David Buss (2008) argumentieren, dass Neid zunächst ein emotionales Alarmsignal ist: „Etwas läuft schief. Du bist anderen in etwas Wichtigem unterlegen!“. Dann motiviert der Schmerz im Neid dazu, etwas zu unternehmen und den Nachteil auszugleichen. Neuere Forschung spricht dafür, dass es zwei Formen des Neids gibt, die uns bei diesem Ziel unterstützen (Crusius & Lange, 2016; Van de Ven, Zeelenberg & Pieters, 2009). Bösartiger Neid könnte darauf abzielen, andere schlecht zu machen und ihrem Erfolg zu schaden. Auch wenn dies die unmoralische Seite des Neids widerspiegelt – ein gewisser Eigennutz mag darin liegen. Vielleicht, weil wenigstens das gekränkte Ego gepflegt wird. Die Forschung spricht aber dafür, dass es auch einen gutartigen Neid gibt. Die Befunde legen nahe, dass dieser ebenso schmerzhaft ist, der erfolgreichen Person den größeren Erfolg aber gönnt und nicht mit Feindseligkeit einhergeht. Gutartiger Neid könnte vor allem zu mehr Anstrengung motivieren. Zum Beispiel fanden wir in einer Untersuchung mit Teilnehmenden am Kölner Marathon nicht nur, dass sie sich umso höhere Ziele setzten, je stärker sie zu gutartigem Neid neigten. Am Ende waren sie auch schneller im Ziel (Lange & Crusius, 2015).

Literatur

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Clark, A. E. & Oswald, A. J. (1996). Satisfaction and comparison income. Journal of Public Economics, 61, 359–381. http://dx.doi.org/10.1016/0047-2727(95)01564-7

Cohen-Charash, Y. & Mueller, J. S. (2007). Does perceived unfairness exacerbate or mitigate interpersonal counterproductive work behaviors related to envy? Journal of Applied Psychology, 92, 666–680. http://dx.doi.org/10.1037/0021-9010.92.3.666

Corcoran, K. & Crusius, J. (2016). Sozialer Vergleich. In D. Frey & H.W. Bierhoff (Hrsg.), Enzyklopädie der Psychologie: Sozialpsychologie - Soziale Motive und Soziale Einstellungen (Band C/VI/2, S. 87–106). Göttingen: Hogrefe.

Crusius, J. & Lange, J. (2014). What catches the envious eye? Attentional biases within malicious and benign envy. Journal of Experimental Social Psychology, 55, 1–11. http://dx.doi.org/10.1016/j.jesp.2014.05.007

Crusius, J. & Lange, J. (2016). How do people respond to threatened social status? Moderators of benign versus malicious envy. In R.H. Smith, U. Merlone & M.K. Duffy (Hrsg.), Envy at work and in organizations (S. 85–110). New York: Oxford University Press.

Easterlin, R. A. (1995). Will raising the incomes of all increase the happiness of all? Journal of Economic Behavior & Organization, 27, 35–47. http://dx.doi.org/10.1016/0167-2681(95)00003-B

Festinger, L. (1954). A theory of social comparison processes. Human Relations, 7, 117. http://dx.doi.org/10.1177/001872675400700202

Gesellschaft für Konsumforschung. (2015). Repräsentativ-Befragung zum Thema „Neid 3“ durch die GfK. Nürnberg: GfK Marktforschung.

Gilbert, D. T., Giesler, R. B. & Morris, K. A. (1995). When comparisons arise. Journal of Personality and Social Psychology, 69, 227–236. http://dx.doi.org/10.1037/0022-3514.69.2.227

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Lange, J., Crusius, J. & Hagemeyer, B. (2016). The Evil Queen’s dilemma: Linking narcissistic admiration and rivalry to benign and malicious envy. European Journal of Personality, 30, 168–188. http://dx.doi.org/10.1002/per.2047

Lockwood, P. & Kunda, Z. (1997). Superstars and me: Predicting the impact of role models on the self. Journal of Personality and Social Psychology, 73, 91–103. http://dx.doi.org/10.1037/0022-3514.73.1.91

Smith, R. H., Parrott, W. G., Diener, E. F., Hoyle, R. H. & Kim, S. H. (1999). Dispositional envy. Personality and Social Psychology Bulletin, 25, 1007–1020. http://dx.doi.org/10.1177/01461672992511008

Talbot, C. F., Price, S. A. & Brosnan, S. F. (2016). Inequity responses in nonhuman animals. In C. Sabbagh & M. Schmitt (Hrsg.), Handbook of social justice theory and research (S. 387–403). New York: Springer.

Taylor, S. E. & Lobel, M. (1989). Social comparison activity under threat: Downward evaluation and upward contacts. Psychological Review, 96, 569–575. http://dx.doi.org/10.1037/0033-295X.96.4.569

Van de Ven, N., Zeelenberg, M. & Pieters, R. (2009). Leveling up and down: The experience of benign and malicious envy. Emotion, 3, 419–429. http://dx.doi.org/10.1037/a0015669

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