1 - 10 von 50 Artikeln
Kategorie "klinische-psychologie"

Kognitive Verzerrungen - Sinnvolle Denkfehler?

Kognitive Verzerrungen - Sinnvolle Denkfehler?

Welche Stadt hat mehr Einwohner? San Francisco oder San Antonio? Wer San Francisco getippt hat, ist an dieser Stelle vermutlich der sogenannten Rekognitionsheuristik zum Opfer gefallen. Heuristiken sind Faustregeln. Wir wenden sie an, wenn wir die Antwort nicht wissen. Allerdings können sie zu Fehlern im Denken und Wahrnehmen führen. / mehr

Wie der Kriegsausbruch in der Ukraine unser Wohlbefinden eingeschränkt hat

Wie der Kriegsausbruch in der Ukraine unser Wohlbefinden eingeschränkt hat

Die humanitären, politischen und ökonomischen Folgen des Kriegsausbruchs in der Ukraine sind gut dokumentiert. Doch was ist mit den psychologischen Konsequenzen? In einer Studie über die Wochen des Kriegsausbruchs untersuchten wir, wie sich das Wohlbefinden der Menschen in Europa im Laufe der Zeit entwickelte – und wer besonders davon betroffen war. / mehr

Angelacht oder ausgelacht – eine Frage der Interpretation?!

Angelacht oder ausgelacht – eine Frage der Interpretation?!

Sie sind auf dem Weg zur Bushaltestelle und sehen in der Ferne eine Gruppe von Personen, die Ihnen entgegenkommt. Im Vorbeilaufen schauen Sie die Gruppe an und sehen lachende Gesichter. Ob Sie diese nun als Anlachen oder Auslachen interpretieren, könnte Auswirkungen auf Ihre psychische Gesundheit haben. / mehr

Dürfen Männer Opfer sein? – Wie gesellschaftliche Vorstellungen Männer mit erlebter sexualisierter Gewalt beeinflussen

Dürfen Männer Opfer sein? – Wie gesellschaftliche Vorstellungen Männer mit erlebter sexualisierter Gewalt beeinflussen

„Echte Männer haben immer Lust auf Sex!“ – Jungen und Männer sind mit solchen oder ähnlichen Aussagen in Alltagsgesprächen, Witzen, (sozialen) Medien, Liedtexten usw. konfrontiert. Aber was bedeutet es dann für einen Mann, wenn er gegen seinen Willen zu Sex genötigt oder Opfer sexualisierter Gewalt wird? / mehr

Der Mensch im Verteidigungsmodus: Wie unser Körper auf Bedrohungen reagiert

Der Mensch im Verteidigungsmodus: Wie unser Körper auf Bedrohungen reagiert

Im Leben sind wir laufend Bedrohungen ausgesetzt und möchten uns davor schützen. Insbesondere unser Körper hilft uns dabei, indem er in den “Verteidigungsmodus” wechselt. Wie der Körper sich an Bedrohung in Sekundenbruchteilen anpasst und auf Bedrohungen reagiert, war lange ein Geheimnis - das sich dank modernen Untersuchungsmethoden in den letzten Jahrzehnten immer mehr lüftet. / mehr

LSD – von der Partydroge zum Schmerzmittel?

LSD – von der Partydroge zum Schmerzmittel?

Wird sich Lysergsäurediethylamid, besser bekannt als LSD, in Zukunft in die Reihe der Medikamente gegen Schmerz einreihen? Eine aktuelle Studie gibt Hinweise darauf, dass LSD in sehr geringen Mengen schmerzlindernd wirken kann. Der Konsum von LSD birgt jedoch auch Risiken und die Forschung zum medizinischen Einsatz steckt noch in Kinderschuhen. / mehr

Wie sich dein Körper erinnert

Wie sich dein Körper erinnert

“Ach, das war doch nicht so schlimm” - oftmals gestehen wir uns nicht ein, wenn uns eine Erfahrung tief erschüttert hat, bis uns körperliche Reaktionen wie Herzklopfen oder Schwitzen daran erinnern. Neue Forschung zum Stressgedächtnis zeigt auf, wie unser Körper Erlebnisse speichert, die wir schon längst vergessen geglaubt haben, und wie dies unseren Alltag beeinflusst. / mehr

Funktioniert Therapie online? Behandlung in Zeiten von Corona und darüber hinaus.

Funktioniert Therapie online? Behandlung in Zeiten von Corona und darüber hinaus.

Psychotherapie lebt vom persönlichen Kontakt. Allerdings ist es manchmal schwierig, eine Praxis zu besuchen – zum Beispiel aufgrund der Pandemie oder wegen körperlichen Einschränkungen. Aber ist es überhaupt möglich, online ein gutes Verhältnis zu Therapeut:innen aufzubauen, und ist die therapeutische Versorgung vergleichbar mit der Behandlung vor Ort? / mehr

Mehr als ‘Connecting the Dots’? Was Netzwerkanalysen abbilden können

Mehr als ‘Connecting the Dots’? Was Netzwerkanalysen abbilden können

Nadal verliert gegen Federer. Romeo küsst Julia. Magnete ziehen Eisen an. Was haben diese drei Phänomene miteinander gemeinsam? Auf den ersten Blick vielleicht nichts. Doch wenn man sich die Mathematik zu Nutze macht, lassen sich alle drei als Beziehung ausdrücken und in einem Netzwerk darstellen. So lassen sich komplexe Zusammenhänge ergründen. / mehr

Impostor-Syndrom: Der Einfluss des Kontexts auf das Gefühl, sich zum Erfolg hochgestapelt zu haben

Impostor-Syndrom: Der Einfluss des Kontexts auf das Gefühl, sich zum Erfolg hochgestapelt zu haben

Das Impostor- Syndrom (auch: Hochstapler- Syndrom , Impostor-Phänomen) beschreibt Personen mit Schwierigkeiten, ihre objektiv messbaren Erfolge ihren Fähigkeiten (anstelle von Glück oder Zufall) zuzuschreiben. Sie leben in ständiger Sorge, als Betrüger oder Hochstapler entlarvt zu werden. Meist wird das Problem dem Individuum zugeschrieben, das dysfunktionale Verhaltensweisen und Persönlichkeitszüge zeigt. Aber welche Rolle spielt der gesellschaftliche, organisationale und soziale Kontext für das Phänomen? / mehr