„Nie wieder Faschismus!?“ – Zur Psychologie des Autoritarismus
Schlagwörter:
Autoritäre Persönlichkeit / Autoritarismus / ideologische Einstellung / Faschismus / Vorurteile
„Nie wieder Faschismus!?“ – Zur Psychologie des Autoritarismus
Wie konnten Millionen von Deutschen mit voller Überzeugung die nationalsozialistische Herrschaft und die Verfolgung und Ermordung von Jüdinnen und Juden sowie Angehörigen vieler anderer Minderheitengruppen unterstützen? Die Autoritarismusforschung begann mit dem Ziel, die psychologischen Kräfte des Faschismus zu identifizieren, um diesen besser bekämpfen zu können. „Nie wieder Faschismus!“ – dies ist eine Forderung und Herausforderung zugleich. Welche Ansätze hat die Autoritarismusforschung von 1950 bis heute entwickelt, um faschistische und antidemokratische Neigungen sowie Vorurteile und Diskriminierung zu erklären und zu bekämpfen? / mehr
"Ich spiele, also bin ich?" – Risikofaktoren für die Entstehung einer Computerspielsucht
Schlagwörter:
Computerspielsucht / Diagnosekriterien / Spielmotivation
"Ich spiele, also bin ich?" – Risikofaktoren für die Entstehung einer Computerspielsucht
Onlinerollenspiele wie beispielsweise World of Warcraft üben eine große Faszination auf viele Menschen aus. Fast jeder kennt jemanden, der tagtäglich mehrere Stunden in dieser Computerwelt verbringt. Einige Spieler scheinen sich immer mehr vom realen Leben abzukapseln und richten ihren kompletten Alltag nach den Computerspielen aus. In solchen Fällen, vor allem wenn extreme Probleme im realen Leben durch die Computerspiele verstärkt oder sogar ausgelöst werden, wird von „Computerspielsucht“ gesprochen. Dennoch wird nicht jeder, der diese Spiele gerne spielt, süchtig: Laut einer Studie sind nur 3,5 Prozent aller Onlinerollenspieler betroffen (Whang, Lee & Chang, 2003). Was unterscheidet gesunde von süchtigen Spielern? Sowohl spezifische Persönlichkeitseigenschaften, Probleme im sozialen Umfeld als auch die Spielmotivationen scheinen die Entstehung einer Computerspielsucht zu begünstigen. Im folgenden Artikel sollen verschiedene Fragen beantwortet werden: Was kennzeichnet Computerspielsucht? Welche Bedingungen fördern die Entstehung einer tatsächlichen Computerspielsucht? / mehr
Im Angesicht des Todes: Die psychologische Schutzfunktion von Religion und ihre Folgen
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religion / Terror Management Theorie / Sterblichkeit / kulturelle Weltbilder
Im Angesicht des Todes: Die psychologische Schutzfunktion von Religion und ihre Folgen
Religionen prägen bis heute weltweit das tägliche Leben von Milliarden Menschen. Warum aber haben Religionen einen so zentralen Stellenwert? Woher kommt die Motivation nach religiösen Vorschriften zu leben? Und warum ist Religion häufig Ursache von gesellschaftlichen Konflikten? Sozialpsychologische Forschung zeigt, dass Religionen eine existentielle psychologische Funktion erfüllen: Sie bieten Schutz im Angesicht der eigenen Sterblichkeit. Dieser Schutz birgt allerdings ein enormes Konfliktpotential, da er immer wieder gestärkt und gegen Angriffe verteidigt werden muss.
/ mehrGeneration Y – Revolution am Arbeitsplatz abgesagt
Schlagwörter:
Human Resources / Generation Y / generationale Unterschiede / Commitment / Arbeitszufriedenheit / Kündigungsabsicht
Generation Y – Revolution am Arbeitsplatz abgesagt
Für die heutigen Jobanfänger der Generation Y ist der Arbeitsplatz nicht mehr zum Arbeiten da. Stattdessen wollen sie soziale Medien auch während ihrer Arbeitszeit zum Austausch verwenden und den Arbeitsplatz als kreativen Raum nutzen. Diese Generation, die Revolutionen vor dem heimischen PC durchführt und nebenbei mit Mami kocht, braucht am Arbeitsplatz eine sinnhaftere Arbeit als vergangene Generationen und stellt deshalb auch ganz andere Ansprüche – Ansprüche, die viele Firmen dazu veranlassen, hektisch Workshops zu buchen und ihr Personalmanagement drastischen Änderungen zu unterziehen. Wir stellen die Sinnhaftigkeit solcher Maßnahmen genauso wie des Konzepts der Generation Y in diesem Artikel infrage. / mehr
Lebensstil-Empfehlungen zur Behandlung von Depression: Ein "neuer" therapeutischer Zugang
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Klinische Psychologie; Psychotherapie; Depression
Lebensstil-Empfehlungen zur Behandlung von Depression: Ein "neuer" therapeutischer Zugang
In den letzten Jahrzehnten sind psychische Erkrankungen – allen voran Depressionen – häufiger geworden. Leider wirken die bekannten Therapieformen nur bei einem Teil der betroffen Personen. Eine neue Studie aus Spanien zeigt, welche Maßnahmen die Wirksamkeit von Therapien steigern können. / mehr
Ian Robertson. „Macht – Wie Erfolge uns verändern“
Ian Robertson. „Macht – Wie Erfolge uns verändern“
Ian Robertson ist Professor für Psychologie in Dublin und beschäftigt sich in dem vorliegenden Buch mit Forschung zur Macht. Was den Titel betrifft, hatte ich bereits meine ersten Schwierigkeiten, da der englische Begriff „Power“ aus meiner Sicht noch mehr beinhaltet als der deutsche Terminus Macht. Im Englischen stecken vielleicht noch mehr Kraft und Selbstwirksamkeitsüberzeugung in Power als in dem deutschen „Macht“. Etwas vereinfacht spricht Selbstwirksamkeitsüberzeugung das Wissen darüber an, dass die eigenen Handlungen zu dem erwünschten Ergebnis führen. / mehr
Einmal kriminell immer kriminell? Unter welchen Umständen Intensivtäter ihre kriminellen Karrieren abbrechen
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Kriminalität / Strafvollzug / Verwahrung / Wiederholungstat
Einmal kriminell immer kriminell? Unter welchen Umständen Intensivtäter ihre kriminellen Karrieren abbrechen
„Wegsperren! Für immer hinter Gitter stecken.“ Die meisten haben derartige Forderungen zum Umgang mit Kriminellen, die eine Vielzahl von Vorstrafen haben, schon gehört. Implizit liegt diesen Forderungen die Annahme zu Grunde, dass sich Intensivtäter, die eine Vielzahl von Verbrechen begangen haben, niemals ändern und ein legales Leben führen werden. Aber ist das wirklich so? / mehr
Den Kapitalismus im Visier – Machen Märkte unmoralisch?
Schlagwörter:
Wirtschaftspsychologie / Finanzkrise / Märkte / Moral / Verantwortung / Gruppen / Werte
Den Kapitalismus im Visier – Machen Märkte unmoralisch?
Die Diskussion, ob der Verfall moralischer Werte durch Interaktionen an Märkten vorangetrieben wird ist so alt, wie der Kapitalismus selbst. Im Rahmen der immer noch aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise werden zunehmend Stimmen laut, die eine Bändigung von sich zunehmend verselbstständigenden Marktmechanismen einfordern. Aber ist das denn so? – befördern Marktinteraktionen tatsächlich unmoralisches Verhalten? / mehr
Gregor S. D-DAY – 24 Stunden der Entscheidung: Mein Kampf gegen die Depression“
Gregor S. D-DAY – 24 Stunden der Entscheidung: Mein Kampf gegen die Depression“
Das Konzept dieses Buches fand ich bereits vor dem Lesen spannend: Ein im Berufsleben erfolgreicher Mann durchschreitet das Tief einer depressiven Episode und berichtet von den 24 Stunden des schwersten Tages. Kapitelweise werden die einzelnen Stunden beschrieben. Als ich das Buch dann in Händen hielt, war mein erster Eindruck zum Buchtitel, dass die Begriffe bzw. Phrasen „D-Day“ und „Mein Kampf ...“ ungünstig aufeinandertreffen. Das Vorwort wurde verfasst von Siegfried Kasper, Vorstand der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Wien, der laut Wikipedia-Eintrag einmal Gegenstand einer öffentlichen Diskussion um die Beziehung zwischen Pharmaindustrie und akademischen Psychiatern war. / mehr
Smells like…victory! Von stillen Orten und Einstellungsentstehung
Schlagwörter:
Einstellungserwerb / Sozialpsychologie / Einstellungen / Geruch / embodiment
Smells like…victory! Von stillen Orten und Einstellungsentstehung
Kaum etwas beeinflusst Entscheidungen und Verhalten so nachhaltig wie Einstellungen. Aber wie werden sie erworben (und bedeutet der Titel wirklich das, was ich denke)? / mehr
