Die Bedeutung der menschlichen Intelligenz im 21. Jahrhundert
Die Bedeutung der menschlichen Intelligenz im 21. Jahrhundert
Intelligenz ist zweifellos in der öffentlichen Diskussion eines der umstrittensten psychologischen Merkmale. Die Einen sehen in ihr ein fragwürdiges Konstrukt und finden anderes wichtiger für den Erfolg der Einzelnen und der Gesellschaft, etwa die Begeisterungsfähigkeit, die sogenannte emotionale Intelligenz oder die Motivation. Andere malen das Abrutschen der Gesellschaft durch weniger intelligente Zuwanderer an die Wand. Vor diesem Hintergrund ist eine informierte Debatte notwendig, die sich am neuesten Stand der Wissenschaft orientiert, wie er in dem Buch von Stern und Neubauer (2013) dargestellt wird. / mehr
Zeuge/in geworden? Do it yourself: Wie Zeugen/innen sich selbst vernehmen können
Schlagwörter:
Augenzeugen / Vernehmung / Gedächtnis / Beweismittel / Polizei
Zeuge/in geworden? Do it yourself: Wie Zeugen/innen sich selbst vernehmen können
Direkt nach der Tat entdecken Ermittler/innen Fingerabdrücke und Blutspuren am Tatort, die von Täter/in stammen könnten. Es vergehen jedoch zwei Wochen, bis Krimimaltechniker/innen diese Spuren sicherstellen. Wer würde jetzt noch erwarten, etwas Verwertbares zu finden? Was einem im Umgang mit solchen physischen Beweismitteln Spanisch vorkommt, ja undenkbar scheint, ist bei Zeugenaussagen Alltag. In diesem Blog stellen wir eine neue Methode vor, die gewährleisten kann, dass Zeugenaussagen frühzeitig aufgezeichnet werden. / mehr
Senken Kampfdrohnen die Hemmschwelle zu töten?
Schlagwörter:
Drohne / Tod / Psychologische Distanz / Krieg / Milgram
Senken Kampfdrohnen die Hemmschwelle zu töten?
Seit einigen Jahren rüsten die USA ihre Armee mit Kampfdrohnen auf. Auch Deutschland scheint dem Einsatz dieser „sauberen“ Superwaffe mittlerweile nicht mehr abgeneigt zu sein. Die Befürchtung, dass dadurch die Hemmschwelle zu töten gesenkt werden könnte, wird dabei nicht nur von Kriegsgegnerinnen und -gegnern geäußert, sondern wurde bereits vor 50 Jahren in psychologischen Untersuchungen begründet. / mehr
Keine Chance für die Maus: Exkurs zum Wissenschaftsdiskurs
Schlagwörter:
Markt / Entscheidungen / Moral / Wissenschaftsdiskurs
Keine Chance für die Maus: Exkurs zum Wissenschaftsdiskurs
Endlich ist bewiesen, was immer klar war: Am Markt geht man über Leichen. Oder nicht? Oder doch? Und warum der Maus das Hin-und-her egal ist. / mehr
Sind Blondinen wirklich dumm?
Schlagwörter:
Stereotype / Gruppe / Einstellung / implizit
Sind Blondinen wirklich dumm?
Blondinen sind dumm, Ausländer sind faul und Frauen können kein Mathe. Andauernd begegnen wir in unserem Alltag solchen Aussagen, auch wenn die meisten Menschen diese Aussagen natürlich nicht ernst nehmen würden. Trotzdem verhalten wir uns gegenüber anderen oft so, als wären sie Mitglied einer bestimmten Gruppe und nichts anderes. Die Grundlagen für diese Verhaltensweisen sind Stereotype und Vorurteile. Stereotype sind subjektive Vorstellungen über die Eigenschaften, Einstellungen und Verhaltensweisen von Mitgliedern einer bestimmten Gruppe. Es handelt sich dabei um Übergeneralisierungen, wobei den Mitgliedern einer Gruppe bestimmte Eigenschaften nur deswegen zugeschrieben werden, weil sie Mitglied dieser Gruppe sind. / mehr
Bist du ein „ganzer Mann“? Wie Männer ihren Männlichkeitsstatus verdienen und beweisen.
Schlagwörter:
Verstöße gegen die Geschlechterrolle / Geschlechterrolle / menschliche Sexualunterschiede / Männlichkeit / körperliche Aggressivität
Bist du ein „ganzer Mann“? Wie Männer ihren Männlichkeitsstatus verdienen und beweisen.
Der Alltag ist voller Beispiele von der Angst des Mannes, gegen ihre Geschlechterrolle zu verstoßen. Freunde und Ehemänner weigern sich, „Frauenfilme“ im Kino zu sehen; Pop-Musik-Fans halten ihre Vorliebe für bestimmte Künstler geheim („Ich habe viele männliche Freunde, die Adam Lambert mögen, aber sie wollen nicht, dass die Leute denken, sie seien homosexuell.“). Warum ist das so? Tatsächlich scheint die männliche Neigung „Unsicherheit in ihrer Männlichkeit“ zu befürchten, eine zwischenmenschliche Sorge darüber zu sein, ihren sozialen Status zu verlieren. / mehr
Kein Stein fällt, weil er fallen möchte
Schlagwörter:
Attribution / Fundamentaler Attributionsfehler
Kein Stein fällt, weil er fallen möchte
Warum wir bei der Suche nach Ursachen Personenmerkmale finden und situative Einflüsse übersehen. / mehr
Editorial zur Themenausgabe: „Medienpsychologie Teil 2: Medien, Nachrichten und wir“
Editorial zur Themenausgabe: „Medienpsychologie Teil 2: Medien, Nachrichten und wir“
Haben Sie heute schon die Nachrichten gelesen oder gehört? Eventuell auch bei Facebook geschaut, was es Neues gibt, oder sogar selbst etwas ins Netz gestellt? Medien sind so alltäglich geworden, dass sie kaum noch wegzudenken sind. Gerade auch für die jüngeren Generationen sind Medien (insbesondere Smartphones) mittlerweile zu so einem elementaren Bestandteil des Lebens geworden, dass sie Entzugserscheinungen zeigen, wenn sie sie nicht nutzen können (https://withoutmedia.wordpress.com/). Die Medienpsychologie befasst sich unter anderem mit genau... / mehr
Leid und Mitleid: Mediendarstellungen humanitärer Katastrophen und deren Wirkung
Schlagwörter:
Medienberichterstattung humanitärer Krisen / Darstellung fernen Leids / Mitleid / Spendenverhalten
Leid und Mitleid: Mediendarstellungen humanitärer Katastrophen und deren Wirkung
Erbarmungslose Kämpfe im Yemen, der brutale Krieg in Syrien, Boko Harams Massaker im Norden Nigerias, die Ebola- Epidemie in Westafrika, die anhaltende humanitäre Krise im Südsudan,… – die Liste humanitärer Katastrophen allein in diesem Jahr scheint endlos. Dennoch „erlebt“ die westliche Medienöffentlichkeit Krieg, Vertreibung und Naturkatastrophen gegenwärtig meist ausschließlich durch die Medien. Aber welchen Mustern folgt die Medienberichterstattung humanitärer Katastrophen? Welche Bilder bekommen wir zu sehen? Und unter welchen Umständen können uns diese Darstellungen in den Medien emotional berühren, zum Nachdenken oder gar zum Handeln veranlassen? / mehr
Vom rechten Rand auf Seite 1 – Wie die Medien unsere Meinung über Rechtsextremismus und Einwanderung beeinflussen
Schlagwörter:
Medien / Berichterstattung / Rechtsextremismus / Agenda-Setting / Eskalationsmodell
Vom rechten Rand auf Seite 1 – Wie die Medien unsere Meinung über Rechtsextremismus und Einwanderung beeinflussen
Ob über die Tageszeitung, das Radio oder via Smartphone – Nachrichten erreichen uns über verschiedenste Wege. Hierbei geht es spätestens seit der Entdeckung der rechtsextremen Terrorzelle Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) im Jahr 2011 oder den Wahlerfolgen rechter Parteien bei der Europawahl 2014 und der Pegida-Bewegung auch immer wieder um Rechtsextremismus. Vor allem eines der Hauptthemen rechts-extremer Parteien, die Zunahme an Flüchtlingen, steht häufig im Mittelpunkt der Be-richterstattung. Aber wie berichten Medien über diese Themen und welche Auswirkungen können sie auf unsere Einstellungen zu Einwandererinnen und Einwanderern und zu Rechtsextremismus haben? Der vorliegende Artikel gibt einen Überblick über medienpsychologische Antworten auf diese Fragen. / mehr
